Das bedeutet es, wenn deine Katze mit dir kuscheln will

Und diese Katzenrassen schmusen am liebsten:

Die Katze kuschelt und es geht um die Bedeutung von kuschelnden Katzen.

Brrrrrrrrrrrrrr.

Für jeden Katzenbesitzer ein vertrautes Geräusch: Der Vierbeiner kommt mucksmäuschenstill angehuscht und schmiegt sich an dich. Kraul mich!, scheint er dir zu sagen - und kaum legst du los, wird geschnurrt und gebrummt. Dein Kätzchen fühlt sich offensichtlich pudelwohl, und in dem Moment, in dem du diese bedingungslose, verschmuste Liebe deiner Katze zu spüren bekommst, bist du im siebten Himmel.

Aber hast du dich jemals gefragt, warum deine Katze eigentlich so gern mit dir kuschelt - und was sie dir damit eigentlich sagen will (abgesehen von: "Ich mag dich")? Auf den nächsten Seiten verraten dir, wann und warum deine Katze gern mit dir schmust, warum sie es gegebenenfalls eben nicht tut, und welche Katzenrassen sich besonders als wortwörtliche "Schmusekater" eignen. Klick dich durch!

Zu sehen ist eine kuschelnde Katze und es geht um die Bedeutung von kuschelnden Katzen.

Das will dir deine Katze mit dem Kuscheln mitteilen:

Katzen sind ausgesprochen mysteriöse Wesen: Jeder Blick, jede Geste kann etwas völlig anderes bedeuten. Das Kuscheln hingegen ist relativ einfach zu deuten. Zuallererst einmal liegt die erste mögliche Interpretation auf der Hand: Deine Katze möchte dir so nah wie möglich sein, denn du bedeutest ihr die Welt.

Als Beschaffer des Futters und Reiniger des Katzenklos spielst du ohnehin eine entscheidende Rolle im Leben deiner Katze, aber die Wärme und Sicherheit, die du ihr schenkst, weiß sie ebenfalls zu schätzen. Als sehr soziale Tiere brauchen Katzen viel Aufmerksamkeit. Außerdem lernen sie von Geburt an, wie wichtig es ist, Geborgenheit zu suchen: Bevor sie etwa drei Wochen alt sind, können Katzen ihre Körpertemperatur noch nicht selbst regulieren und sind daher auf die wärmende Nähe ihrer Familie angewiesen. Und obwohl das später nicht mehr der Fall ist, verlernen Katzen dieses Bedürfnis der Geborgenheit nie.

Außerdem ist das Kuscheln ein großer Vertrauensbeweis, denn deine Katze weiß, dass sie bei dir sicher ist und sich entspannen kann. Dazu trägt auch der gemeinsame Geruch bei. Indem sich deine Katze an dir schmiegt, verteilt sie ihre Duftstoffe an dir und markiert so ihr Territorium - dort ist sie sicher. 

Was es bedeutet, wenn deine Katze eher selten mit dir kuscheln will, liest du auf der nächsten Seite!

AUf dem Bild ist eine Katze, die kuschelt, und es geht um die Bedeutung von kuschelnden Katzen.

Deiner Katze ist selten nach Kuscheln zumute?

Keine Sorge: Das musst du nicht persönlich nehmen, denn das kann zahlreiche Gründe haben. Wie auch Menschen haben Katzen einzigartige Persönlichkeiten, und manche von ihnen sehen körperliche Nähe eher als lästig. Besonders freiheitsliebende, "wilde" Katzen streifen lieber durchs Haus, den Garten oder die nähere Umgebung, anstatt in deinem Schoß zu relaxen. Anstatt mit Kuscheleinheiten gewinnst du mit Spielen und Toben das Herz eines solchen Stubentigers. 

Die Zurückhaltung beim Schmusen kann allerdings auch traurigere Gründe haben. Vielleicht hat deine Katze negative Erfahrungen im näheren Umgang mit Menschen gemacht und ist nun misstrauisch und scheu gegenüber deiner Berührungen. In einem solchen Fall kannst du nur versuchen, langsam das Vertrauen deiner Katze zu gewinnen. Gib ihr Freiraum und Zeit, um sich an deine Nähe zu gewöhnen (und bestich sie ruhig mit dem einen oder anderen Leckerli). Dasselbe gilt für Katzen, die nicht von Geburt an den Umgang mit Menschen gewöhnt wurden und diese als Fremdlinge betrachten.

Welche Katzenrassen als besonders verschmust gelten, liest du auf der nächsten Seite!

Katze ist abgebildet und die Bedeutung von kuschelnden Katzen

Diese Katzenrassen sind die perfekten "Kuscheltiere":

Wer von vornherein weiß, dass die perfekte Katze am liebsten rund um die Uhr kuscheln mögen sollte, wird bei bestimmten Katzenrassen fündig - denn einige Rassen sind dafür bekannt, ein besonders großes Kuschelbedürfnis zu haben. Dazu zählen:

- die Siamkatze, die Körperkontakt liebt

- die Orientalisch Kurz-/Langhaar, die ungern allein ist und sogar in den Urlaub mitsollte

- die Britisch Kurzhaar, die dir auch nachts nicht von der Seite weicht

- die Norwegische Waldkatze, die dir selbst dann nicht von der Pelle rückt, wenn du sie explizit darum bittest

- die Birma-Katze, die dir von einem Raum in den nächsten folgt

- die Maine Coon, die zwar gern schmust, aber dir auch mal Zeit für dich gibt

- die Perserkatze, die von dir gern geknuddelt wird, Fremde aber nicht an sich ranlässt

- die Bengalkatze, die zwar aussieht wie eine Wildkatze, aber ihren Menschen vergöttert

- der Balinese, der nicht nur gerne schmust, sondern dich auch stundenlang mit Spielen auf Trab hält

- die Kartäuser, die dich binnen kurzer Zeit absolut ins Herz schließt