Die giftigsten Tiere in Deutschland

Tiere können so niedlich sein, dass man kaum die Augen von ihnen lassen kann. Von diesen Tieren allerdings solltest du dich fernhalten.

Die giftigsten Tiere in Deutschland
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Auch in Deutschland leben giftige und gefährliche Tiere. Diesen Exemplaren sollte man also nicht in freier Wildbahn begegnen. 

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1. Bienen

Bienen sind in erster Linie für Allergiker oder aber in großen Mengen gefährlich. Diese Tiere sind zwar relativ friedliebend, doch wenn sie sich bedroht fühlen, stechen auch sie zu. Diese Insektenart überwintert und kann das ganze Jahr über angetroffen werden, allerdings sind Bienen relativ menschenscheu, sodass es meistens nur zu Stichen kommt, wenn jemand beispielsweise barfuß über eine Wiese läuft und das Tier so in seinem natürlichen Lebensraum stört. Solch eine Begegnung endet jedoch für die Biene selbst meist unschöner als für den Menschen, weil sie ihren Stachel verliert und daran stirbt, während ein Nichtallergiker höchstens mit Schmerzen und einer Schwellung rechnen muss.

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2. Wespen

Die Wespe ist neben der Hornisse deutschlandweit das gefürchtetste Insekt, was wohl vor allem an ihrer aggressiven Natur liegt. Weil Wespen Staaten bilden, sind sie vor allem im Herbst oft in großen Gruppen anzutreffen, was sie umso bedrohlicher wirken lässt. Und auch die Tatsache, dass zu ihrer Nahrung vorallem zuckerhaltige Lebensmittel aber auch Fleisch gehören, lässt sie die menschliche Nähe mehr suchen, als beispielsweise Bienen es tun. Im Gegensatz zu Bienen verlieren Wespen ihren Stachel nach dem Stich nicht, sodass sie den Angriff überleben und den Menschen mit einer schmerzhaften Schwellung zurücklassen.

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3. Hornissen

Hornissen haben einen schlechteren Ruf, als sie es eigentlich verdient hätten. Ihre Stiche sind zwar schmerzhafter, kommen aber 1. weniger häufig vor als Wespenstiche und sind auch nicht gefährlicher als diese. Eigentlich sind Hornissen ziemlich friedliche Tiere und dadurch, dass sie sich von anderen Insekten ernähren, sind sie auch nicht häufig in Menschennähe anzutreffen.

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4. Feuersalamander

Der Feuersalamander ist vor allem im Mittelgebirge anzutreffen. Sein Gift brennt auf der Haut. Bitte nicht berühren!

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5. Kreuzotter

Sie ist giftig, aber auch scheu. Bisse sind daher selten. Sofern es aber doch zu einer Attacke kommt, muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Die Symptome variieren von Übelkeit bis hin zu Atemproblemen.

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6. Kreuzspinne

Grundsätzlich sind alle Spinnen giftig, weil sie ihre Beute betäuben müssen. Viele Spinnen können jedoch nicht durch die Haut des Menschen stechen. Die Kreuzspinne aber hat einen Biss, der unter die Haut geht. Er ist mit einem Mückenstich gleichzusetzen. Bei Allergikern kann der Biss zu einem allergischen Schock führen.

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7. Zecke

Klein aber oho - die Zecke ist äußerst gefährlich. Sie übertragt das FSME-Virus und Borreliose. Deswegen sollte man nach einem Waldspaziergang gründlich die Haut absuchen. 

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8. Spitzmaus

Sie hat Speicheldrüsen im Unterkiefer, mit denen Gift injiziert werden kann. Wer davon gebissen wird, könnte also schnell vergiftet werden!

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9. Aspisviper

Neben dem Kreuzotter ist das die gefährlichste Schlange, die wir in Deutschland haben. Die Bisswunden von ihr können sehr schmerzhaft sein, allerdings gibt es sie nur in Süddeutschland und auch dort müsste man intensiv nach ihr suchen und sie sehr belästigen, damit sie zubeißt. 

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10. Eichen-Prozessionsspinner

Die kleine Raupe sieht zwar ungefährlich aus, doch ihre Brennhaare enthalten ein Eiweißgift, das bei Menschen eine Raupendermatitis auslösen kann. 

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11. Feuerqualle

Man findet sie in der Ost- und Nordsee und ihr Nesselgift sorgt für verbrennungsartige und sehr schmerzhafte Verletzungen, wenn man sie berührt. 

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12. Ammen-Dornfinger

Man findet sie vor allem im Süden Deutschlands. Ihr Gift kann zu Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Kreislaufproblemen führen. Übertragen wird es, indem sie mit ihren Klauen die menschliche Haut durchbohrt.

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13. Petermännchen

Er kann zwischen 15 und 50 Zentimeter lang sein und ist einer der gefährlichsten Fische in Europa. Das Gift in seinen Stacheln löst eine starke Histaminausschüttung des menschlichen Körpers aus. Vor allem Menschen, die allergisch darauf sind, sollten sofort einen Arzt aufsuchen, denn im schlimmsten Fall, kann es zu einem Herzstillstand führen!

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14. Gelbbauchunke

Das Gift auf ihrer Haut kann zu Reizungen in den Augen führen. Allerdings ist sie sonst nicht weiter gefährlich. 

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15. Ölkäfer

Man erkennt ihn an seinem übergroßen Hinterleib. Man sollte ihn aber auf gar keinen Fall anfassen, denn sein Gift führt zu Haut- und Schleimhautreizen. Im schlimmsten Fall sind sogar Nierenschädigungen möglich!

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16. Kräuseljagdspinne

Nicht nur die Kreuzspinne kann uns ganz schön außer Gefecht setzen. Auch die Kräuseljagdspinne hat es in sich. Ein Biss kann bei uns zu Schwindel, Übelkeit und Kreislaufbeschwerden führen, weshalb wir immer einen Arzt besuchen sollten.

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17. Schwarze Witwe

Noch eine Spinnenart, der man besser nicht zu nah kommen sollte. Ein Biss kann nach etwa einer Stunde starken Schmerzen, Muskelkrämpfe am Oberkörper, Übelkeit und/oder Schweißausbrüchen hervorrufen.

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18. Hornviper

Sie ist in Südösterreich, Griechenland, den Balkanstaaten und Nordostitalien zuhause und nun auch schon in Deutschland gesichtet worden. Sie zählt zu den giftigsten Schlangen Europas und ihr Biss kann starke Lähmungen verursachen. 

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19. Hummeln

Ja, entgegen vieler Leute Vorstellungen können auch Hummeln stechen - die Weibchen zumindest. Ähnlich wie Bienen sind sie zwar nicht besonders aggressiv und als Bestäuber auch selten in der Nähe von Menschen anzustreffen, doch wenn sie sich eingezwängt fühlt oder wenn jemand ihren Bau zu bedrohen scheint, lässt auch eine Hummel es sich nicht nehmen, anzugreifen. Davor sendet sie aber zwei Warnungen aus, die sehr eindeutig sind: Erst streckt sie ihr mittleres Bein in Richtung des Angreifers, dann legt sie sich auf den Rücken und streckt ihr Hinterteil in die Höhe.

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20. Stechmücken

Mücken sind zwar keine giftigen Tiere, können aber durch ihren Speichel auch bei Allergikern unangenehme Symptome auslösen, und außerdem gefährliche Krankheiten übertragen. Weil sie keinen Giftstachel haben, sind ihre Stiche im Vergleich zu anderen Insekten jedoch weniger schmerzhaft. Sollten nach einem Müchenstich Anzeichen wie Schwindel oder Übelkeit auftreten, ist vorsichtshalber immer ein Azrt aufzusuchen.

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21. Bremsen

Auch Bremsen verursachen schmerzhafte Stiche, weil sie regelrechte Löcher in die Haut beißen, statt nur ihren Rüssel hineinzustecken. Besonders nervig sind sie außerdem, weil sie sich nur schwer vertreiben lassen. Auch sie sind an sich nicht giftig, sondern lösen mit ihrem Speichel in erster Linie bei Allergikern negative Reaktionen aus.

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Trotz dieser vielen kleinen und größeren Gefahren in unserer heimischen Tierwelt, solltet ihr nun keine Angst davor haben campen, schwimmen oder barfuß durch den Wald zu gehen.

Wichtig ist nur, die Augen immer offen zu behalten, aufmerksam zu sein und die Gefahren zu kennen.