Elefanten vor Sri Lanka ins offene Meer getrieben - und nicht zum ersten Mal

Diese Strömung reißt alles mit.

Elefanten vor Sri Lanka ins offene Meer getrieben - und nicht zum ersten Mal

Elefanten sind imposante Tiere. Asiatische Exemplare können locker über fünf Tonnen auf die Waage bringen. Da ist es schwer vorstellbar, dass ein solches Tier ganz locker vom Wellengang des Indischen Ozeans mitgerissen werden könnte - doch genau das passiert in letzter Zeit immer wieder.

Unglaublich, aber wahr: Die Schlagzeile "Elefant ins offene Meer getrieben" wiederholt sich auf Sri Lanka nun schon zum zweiten Mal binnen weniger Tage - obwohl man meinen sollte, ein solcher Vorfall ereigne sich höchstens einmal alle paar Jahre. Doch auf Sri Lanka wird die Lage für Elefanten allmählich ernst.

Elefanten benötigen Wasser nicht nur zur Hydration, sondern auch zur äußeren Abkühlung; die tropischen Temperaturen auf der asiatischen Insel machen den Dickhäutern ebenso zu schaffen wie uns Menschen. Tatsächlich begeben sich Elefanten sehr gern ins Wasser und sind auch fähige Schwimmer. Ihr Rüssel wird dabei kurzerhand zum Schnorchel umfunktioniert. Ihre Ausdauer ist, wenn man ihre enorme Masse betrachtet, beachtenswert: Strecken von bis zu 15 Kilometer bekommen die Tiere auch noch hin. Um Abkürzungen zu nehmen, durchqueren sie so oft Flüsse oder Buchten. Doch zwei Elefanten wurde das Bedürfnis nach einer Abkühlung nun zum Verhängnis. Die Strömung des Indischen Ozeans erfasste sie - und trieb sie ins offene Meer hinaus...

Welches unglaubliche Bild sich den Rettern bot, siehst du auf der nächsten Seite.