So trieb ihn dieses Selfie in den Ruin

Die Geschichte eines bizarren Rechtsstreits

So sehr sich Tierfreunde in den meisten Fragen des Tierschutzes einig sind, gibt es doch eine Angelegenheit, bei der sich die Geister scheiden: Welche konkreten Rechte sollten Tiere haben? Ja, sie sollten nicht gequält werden, klar. Und ihr Lebensraum muss unbedingt geschützt werden. Wie sieht es aber mit so etwas wie Persönlichkeitsrechten aus?

Welche Brisanz diese Frage hat, zeigt sich an einem nun mittlerweile schon sechs Jahre andauernden Rechtsstreit. Im Mittelpunkt steht Naruto, ein Schopfmakaken-Affe, der auf der indonesischen Insel Sulawesi lebt. Der US-amerikanische Fotograf David Slater hatte damals ein Foto des bedrohten Tieres gemacht, das ihn mittlerweile in den Ruin getrieben hat. Denn es entbrannte die Frage: Ist Slater wirklich der Urheber des Fotos - oder nicht doch Naruto?

Worum genau es in dem Prozess ging und wie er verlief, lest ihr auf den nächsten Seiten!