Die Katzen hatten unglückliche Begegnungen mit Bienen

Aber es ist wichtig, richtig zu reagieren

Wer schon einmal von einer Biene gestochen wurde, wird es tunlichst vermeiden, die schwarz-gelben Insekten in seiner Nähe zu dulden. Viele reagieren dann sogar panisch, was im Zweifelsfall die Tiere aber erst aggressiv machen kann.

Katzen hingegen scheinen ein unbekümmerteres Verhältnis zu Bienen zu haben. Das könnte man jedenfalls vermuten, wenn man beobachtet, wie häufig sie die Flieger jagen und manchmal sogar auf ihnen herumkauen. Und auch wenn man sich bei den Bildern manchmal das ein oder andere Lachen nicht verkneifen kann, ist es wichtig zu wissen, wie man richtig darauf reagiert, wenn der eigene Stubentiger zum Opfer wurde. Denn auch für die Vierbeiner kann das gefährlich werden.

Weiter geht es auf den nächsten Seiten.

Das Wichtigste ist zunächst zu schauen, wie es der gestochenen Katze geht. Bekommt sie Atemnot? Übergibt sie sich? Treten diese Symptome ein, sollte man schleunigst zum Tierarzt fahren. Denn dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass der Stubentiger eine allergische Reaktion auf den Bienenstich zeigt. Das gleiche gilt natürlich, wenn eure Katze im Mund oder Rachen gestochen wurde. Durch die Schwellung droht Erstickungsgefahr.

Allerdings muss es sich nicht direkt um so einen tragischen Fall handeln. Welche Schritte sonst geboten sind, seht ihr auf den folgenden Seiten.

Geht es der Katze weitgehend gut (bis auf den Stich, natürlich), gilt es herauszufinden, wo sie gestochen wurde. Das ist Dank der Schwellungen meistens nicht besonders schwierig. Steckt der Stachel der Biene noch in der Haut, sollte man ihn vorsichtig herausziehen oder herauskratzen; ganz wichtig dabei: Die Einstichstelle und den Stachel nicht zusammendrücken oder quetschen - das kann noch mehr Gift freisetzen!

Die Katzen hatten unglückliche Begegnungen mit Bienen

Mit kühlenden Cremes wie solchen aus Aloe Vera kann man seinem Stubentiger anschließend etwas die Schmerzen lindern. Und dann braucht man - und insbesondere der Vierbeiner - vor allem eines: Geduld. Denn wie auch bei uns Menschen wird es einfach eine Zeit lang wehtun. Und wenn alles so weit gereinigt und gekühlt ist sowie eine allergische Reaktion ausgeschlossen wurde, darf man auch ruhig das ein oder andere lustige Foto schießen.

Und eines wird auch der Stachel einer Biene Katzen nie nehmen können: Ihren Stolz und ihre Gelassenheit. Immerhin gelten die Stubentiger nicht umsonst als Sturköpfe.