Insektenstiche: Daran erkennst du, was dich gestochen hat

Gerade im Sommer am See sind Insektenstiche keine Seltenheit. Einige davon sind besonders rot und groß, andere eher klein und unscheinbar.

So erkennst du, welches Insekt dich gestochen hat und welche Arzneimittel helfen können.
Quelle: IMAGO / blickwinkel

 
Entspannt am See liegend, mit einer frisch geschnittenen Melone neben sich und der warmen Sonne auf dem Rücken, wird die Ruhe plötzlich durch ein nerviges Summen gestört. Man erschrickt, als man bemerkt, dass sich mehrere Insekten um die Melone versammeln. Hastig wedelt man mit der Hand herum, um die lästigen Besucher zu vertreiben – doch da ist es bereits geschehen: Ein Stich, ein brennendes Gefühl und oft eine sofortige Rötung. Doch welches Insekt war der Übeltäter? Wir klären auf, woran du am besten Insektenstiche erkennst.

Los geht's ...

Bei einem Bienenstich bleibt der Stachel in der Regeln in der Stichstelle stecken.
Quelle: IMAGO / Panthermedia

Bienenstich 

Ein Bienenstich tut sofort weh und die Stelle wird rot, schwillt an und juckt. Das liegt daran, dass der Stachel Giftstoffe enthält. Die meisten Menschen haben nur eine leichte Reaktion. Manche Menschen sind aber allergisch gegen Bienengift. Bei einer starken allergischen Reaktion bekommt man dann schwer Luft, einem wird schwindelig und das Gesicht oder der Hals schwillt an. Das ist ein Notfall und man braucht sofort Hilfe vom Arzt. Im Unterschied zu Mückenstichen hinterlassen Bienenstiche einen Stachel mit Giftstoffen und verursachen sofortigen Schmerz.

Wie sieht es mit Bremsenstichen aus ...

Bremsenstiche sind schon beim Stich besonders schmerzhaft, da die Bisse tief in unsere Haut eindringen.
Quelle: IMAGO / blickwinkel
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Bremsenstich 

Bremsenstiche sind besonders schmerzhaft, da Bremsen größere Fliegen sind. Ihr Biss schneidet tief in die Haut ein. Der Stich verursacht sofort einen starken Schmerz, gefolgt von Rötung und Schwellung. Oft sind die Stiche an unbedeckten Körperstellen und können durch Reiben oder Kratzen leicht infiziert werden. Zur Behandlung sollte der Stich gekühlt und mit einer antiseptischen Salbe versorgt werden. Bei sehr starkem Juckreiz kann aber auch ein Antihistaminika helfen.

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So erkennst du die Stiche von Kriebelmücken ...

Kriebelmücken-Stiche sind oft schwer zu erkennen. Sie befinden sich jedoch oft an feuchten Stellen.
Quelle: IMAGO / blickwinkel

Kriebelmücken 

Kribbelmücken, auch bekannt als Gnitzen, sind super kleine fliegende Insekten, die häufig in feuchten Gegenden zu finden sind. Wenn sie beißen, verursachen ihre Stiche starken Juckreiz und ein brennendes Gefühl auf der Haut. Die Insekten beißen oft mehrmals und hinterlassen kleine, rote Flecken, die anschwellen können. Es ist wichtig, nicht zu kratzen, um Infektionen zu vermeiden. Zur Linderung des Juckreizes können kühlende Kompressen und juckreizlindernde Salben verwendet werden. Zusätzlich können Insektenstichheiler helfen, den Juckreiz zu reduzieren.

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Daran erkennst du einen Mückenstich ...

Mückenstiche sind bekannt für ihre Beule. Der Juckreiz setzt meist erst durch erstes Kratzen ein.
Quelle: IMAGO / BSIP

Mückenstiche 

Mückenstiche sind wohl die bekanntesten unter den Insektenstichen. Sie entstehen, wenn weibliche Mücken Blut saugen. Dies führt zu einem juckenden roten Fleck, der sich zu einer kleinen  Beule entwickeln kann. Der Juckreiz entsteht durch eine allergische Reaktion. Um den Juckreiz zu lindern, können kühlende Kompressen und juckreizstillende Salben wie Fenistil aufgetragen werden. In sehr seltenen Fällen können Mücken Krankheiten wie Malaria oder Dengue-Fieber übertragen. Vorsichtsmaßnahmen wie das Verwenden von Insektenschutzmitteln und Moskitonetzen können hilfreich sein, um Mückenstiche zu vermeiden.

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Daran erkennst du Zeckenbisse ...

Zeckenbisse sind zunächst nicht gefährlich. Wird der Zeck jedoch erst zu spät entfernt, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.
Quelle: IMAGO / blickwinkel

Zeckenbisse 

Zeckenbisse sind besonders gefährlich, da Zecken Krankheitserreger wie Borreliose und FSME übertragen können. Sieht dein Zeckenbiss bereits so aus wie auf dem Bild, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen. Zeckenbisse sind oft schmerzlos, aber die Zecke bleibt in der Haut verankert und saugt Blut. Nach dem Entfernen der Zecke bleibt eine kleine rote Stelle zurück, die jucken kann. Bei einer Infektion kann sich ein roter Ring um die Bissstelle bilden, was auf Borreliose hinweisen könnte. Es ist deshalb wirklich wichtig, die Zecke so schnell wie möglich zu entfernen. Am besten mit einer speziellen Zeckenzange oder Pinzette. Danach sollte die Bissstelle desinfiziert werden und auf Symptome der genannten Krankheiten geachtet werden. Bei Anzeichen einer Infektion sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Daran erkennst du Flohbisse ...

Flohbisse treten meist in Gruppen auf und in den Bereichen, wo die Kleidung eng anliegt.
Quelle: IMAGO / Ardea

Flohbisse

Flohbisse treten oft in Gruppen auf. Meist sind es viele kleine, rote Flecken auf der Haut, die stark jucken. Sie sind meist in Bereichen zu finden, an denen die Kleidung eng anliegt. Zur Linderung des Juckreizes können kühlende Kompressen und juckreizstillende Salben verwendet werden. Es ist auch ratsam, die Umgebung gründlich zu reinigen und Haustiere auf Flöhe zu untersuchen und zu behandeln. Flohbisse selbst sind meist harmlos, aber in seltenen Fällen können sie Krankheiten wie das Fleckfieber übertragen. Außerdem solltest du unbedingt deine Bettwäsche waschen und die Wohnung gründlich durchsaugen. 

So erkennst du den nächsten Stich ...

Wespenstiche zeichnen sich vor allem durch eine Schwellung rund um den Stichbereich aus.
Quelle: IMAGO / blickwinkel

Wespenstiche

Wespenstiche sind sehr schmerzhaft und rufen bei vielen eine heftige Reaktion auf der Haut hervor. Der Stichbereich wird sofort rot, schwillt an und schmerzt stark. Bei manchen Menschen kann der Stich eine allergische Reaktion hervorrufen. Bei einigen ist dies nur ein leichter Juckreiz, bei einigen gehen die Symptome bis hin zu Atemproblemen und Schwellungen im Gesicht oder Hals. Ist das der Fall, sollte sofort ärztliche Hilfe gesucht werden. Im Gegensatz zu Bienen können Wespen mehrfach stechen, da sie ihren Stachel nicht verlieren. Es ist deshalb ratsam, Wespenstiche zu vermeiden, indem man nicht hektisch um Wespen herumfuchtelt und süße Speisen und Getränke im Freien abdeckt.

Kommen wir zu den kleinen Krabbeltieren ...

Obwohl die Insekten weniger für Stiche bekannt sind, löst ihr Biss bei sehr vielen Menschen einen starke Juckreiz aus.
Quelle: IMAGO / Pond5 Images

Ameisenbisse

Ameisenbisse sind oft weniger bekannt, können aber bei bestimmten Arten wie der Feuerameise sehr schmerzhaft sein. Ein Ameisenbiss führt dann zu einem brennenden Schmerz und es entsteht eine kleine, rote Beule, die meistens juckt. Gerade die Feuerameise injiziert ein Gift, das starke Reaktionen hervorrufen kann.  Teilweise bilden sich kleine Bläschen auf der Haut. Man sollte die betroffenen Stellen sofort kühlen. Bei starken Reaktionen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Um Ameisenbisse von vornherein zu vermeiden, ist es ratsam, Ameisennester nicht zu stören und im Wald geschlossene Schuhe zu tragen.

Kommen wir nun zu dem meist gefürchtetsten Insekt ...

Bei diesen Insektenbissen solltest du lieber eine professionelle Reinigung vornehmen lassen.
Quelle: IMAGO / imagebroker

Bettwanzenbisse

Bettwanzenbisse sind oft schwer zu erkennen, da sie in der Regel während wir schlafen aktiv werden. Die Bisse erscheinen als kleine, rote Flecken und sind oft in Reihen oder Gruppen angeordnet. Sie jucken sehr stark und führen zu Hautreizungen. Eine gute Nachricht: Bettwanzenbisse sind nicht gefährlich, aber der Juckreiz kann sehr unangenehm sein. Solltest du eine Bettwanzenplage haben, ist es wichtig, die Umgebung gründlich zu reinigen und gegebenenfalls eine professionelle Schädlingsbekämpfungsfirma zu arrangieren. Bettwanzen verstecken sich nämlich oft in Matratzen, Bettgestellen und Ritzen und sind von Laien meist nicht zu bewältigen. 

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