7 Tipps für ein harmonisches Zusammenleben zwischen Hunden und Katzen

Hunde und Katzen sind sehr verschieden, mit deiner Aufmerksamkeit und Liebe ist es aber möglich, dass beide zusammenleben können und sich akzeptieren.

Auch Hunde und Katzen können zusammenleben, wenn sie gelernt haben, sich gegenseitig zu akzeptieren.
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Der Moment, den wir alle kennen: wir kommen nach einem stressigen, langen Arbeitstag nach Hause und werden begrüßt. Einer der schönsten Momente, auf die wir uns schon den ganzen Tag gefreut haben. Unsere Vierbeiner, die uns den Tag versüßen, an die wir denken, wenn es uns mal nicht gut geht und um die wir uns Sorgen, wenn es ihnen nicht gut geht. Gemeint sind unsere Haustiere: insbesondere die Lieblinge Hunde und Katzen. Vielleicht hast du sogar beide Haustiere unter einem Dach? Oder dein Partner plant ein zweites Haustier, obwohl ihr bereits eins habt. Jetzt ist die Frage, wie Hund und Katze am besten miteinander auskommen und zusammen leben können und was ihr dafür tun könnt.

7 kleine Tipps werden euch dabei unterstützen, die Situation mit euren Lieben zu meistern. 

Katzen können sehr eigenwillig sein, aber sind in der Lage Hunde in "ihrem" zu Hause zu akzeptieren. Wichtig für den Besitzer ist es, beiden Haustieren gleich viel Liebe zu schenken.
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Tipp 1: Vorbereitung für das Zusammenleben

Bevor Hund und Katze in einer Wohnung gemeinsam leben, solltest du sie erst einmal miteinander vertraut machen. Es ist also wichtig Vorbereitungen zu treffen, damit sie sich aneinander gewöhnen können.

Dadurch das der Geruchssinn beider Tiere besonders ausgeprägt ist und sie über deutlich mehr Riechzellen als Menschen verfügen, solltest du sie mit dem Geruch des jeweils anderen vertraut machen. Eine Decke oder ein Stück Stoff, auf dem das Tier dann schlafen kann, sind dazu am besten geeignet. Ein Abend vor dem Umzug des neuen Haustieres in die Wohnung reicht dazu meist aus. Am anderen Tag kannst du sie dem neuen Haustier mitbringen und ihn dann an den Geruch des anderen Tieres gewöhnen.

Katzen sagt man nach, dass sie vom Charakter besonders eigenen sind. Daher ist es oftmals ratsam der Katze einen eigenen Rückzugsort zu ermöglichen. Hunde nutzen diverse Orte als Rückzug, währenddessen Katzen meist einen Platz dazu auserkoren. Zu diesem Ort sollte dann zunächst nur die Katze Zutritt haben.

Vorbereitungen sind allerdings nicht das einzige, was du beachten solltest, wenn du deine zwei Lieblinge aneinander gewöhnen möchtest.

Einer der 7 Tipps, wie Katzen und Hunde lernen zusammen zu leben: Die Tiere sollten sich beim ersten aufeinander Treffen behutsam annähern.
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Tipp 2: Länge des ersten Zusammentreffens 

Ein Zusammentreffen der beiden unterschiedlichen Charaktere Hund und Katze sollte zu Beginn nicht besonders lang dauern. Das erste Treffen ist für alle Beteiligten, sowohl die beiden Tiere, als auch für euch bzw. dich anstrengend und sollte daher zeitlich begrenzt sein. Am besten machst du dir bereits vorab Gedanken, was ihr genau machen wollt und was das Ziel des Treffens sein soll. Vielleicht hilft es dir, dass vorher mit jemandem abzusprechen, sodass du ein Gefühl dafür bekommst, ob dein Vorhaben Sinn macht und vor allem umsetzbar ist. 

Mehr als 10-15 Minuten sollte das erste Zusammentreffen allerdings nicht in Anspruch nehmen. 

Ein anderer der 7 Tipps: Damit Katzen nicht überrumpelt werden, ist es wichtig, den Hund  vorsichtshalber anzuleinen.
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Tipp 3: Anleinen der Hunde beim ersten Zusammentreffen 

Beim ersten Zusammentreffen der Tiere solltest du deinen Hund an die Leine nehmen. Die Katze könnte ansonsten eventuell vom Hund überrumpelt werden und hat nicht die Möglichkeit selbst auf den Hund zu zu gehen. 

Zwischendurch darf es aber auch mal etwas Schönes geben. 

Der Trigger für Katzen: ein Glas Milch. Im Zusammenleben mit Katzen und Hunden, ist es wichtig, beiden die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken.
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Tipp 4: Belohnungen von Hund und Katze

Auch Tiere wollen belohnt werden und sich geliebt fühlen. Es ist daher besonders wichtig, dass du vielleicht etwas mehr Streicheleinheiten an dem Tag des ersten Zusammentreffens verteilst, damit dein Tier das Treffen mit etwas Positiven in Verbindung bringen kann.

Leckerlis sind für die Erinnerung der Tiere auch nicht verkehrt, aber natürlich kein Muss. 

Eine wichtige Regel im Zusammenleben mit Hunden und Katzen: Ein liebevoller Umgang und gegenseitiges akzeptieren.
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Tipp 5: Wichtigste Bezugspersonen für Hund und Katze

Gerade beim allerersten Beschnuppern und Kennenlernen der beiden Tiere ist es nicht notwendig, dass die gesamte Familie dabei ist. Nicht jeder muss an diesem Tag anwesend sein, nur um das neue Tier zu bewundern. Es ist eher ratsam maximal zwei Personen auszuwählen. Schließlich muss sich auch das Tier an neue Personen erst einmal gewöhnen.

Zu viele neue und vor allen Dingen bisher fremde Menschen, könnten das Tier verunsichern und den Fokus davon ablenken, worum es eigentlich geht: die beiden Tiere. 

Hunde lieben es, Tricks zu lernen, um zu beweisen, was sie können. Fordere sie im Zusammenleben häufiger dazu auf, neue Dinge zu erlernen.
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Tipp 6: Wiederholung der Übungen (auch im Zusammenleben)

Auch nach dem ersten aufeinander Treffen solltest du bereits bekannte Übungen wiederholen, damit sich das Tier darin gewöhnen, aber auch erinnern kann. 

Für die erste Eingewöhnungs-Phase kannst du ca. 1 Woche einplanen, aber musst auch damit rechnen, dass es etwas länger andauern kann, ehe sich deine beiden Tiere aneinander gewöhnt haben.

Die Übungen sollten beide Tiere gleichermaßen betreffen, sodass beide einen ähnlichen Kontakt zu dir bekommen. Häufige Wiederholungen, aber auch 2-3 neue und abwechslungsreiche Übungen sind für das Tier wichtig. 

7. Tipp: Im Zusammenleben ist es besonders wichtig, sowohl den Hunden als auch den Katzen Einhalt zu gebieten und Regeln festzulegen. Die Tiere müssen dich oder euch als BesitzerIn akzeptieren.
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Tipp 7: Regeln und Konsequenzen für Hund und Katze

Gerade beim ersten Treffen, aber natürlich auch bei allen weiteren, ist es wichtig, dem Tier zu zeigen, dass es Regeln gibt und falls diese nicht eingehalten werden, folgen Konsequenzen. Wenn ein aggressives Verhalten sichtbar ist, zum Beispiel wenn die Katze faucht oder der Hund beginnt sich auf die Katze zu stürzen (nicht zum Spielen!), solltest du das Treffen der beiden abbrechen und an einem anderen Tag fortsetzen.

Nur wenn sie von Beginn an lernen, Regeln einzuhalten und Konsequenzen spüren, falls sie nicht eingehalten werden, ist ein friedliches Zusammenleben möglich.