Daran liegt es, wenn eure Katze zittert

Es kann ernste Gründe haben

Daran liegt es, wenn eure Katze zittert
Quelle: imago images / Westend61

Haustiere zu haben heißt nicht nur, dass man stets einen treuen Begleiter an seiner Seite hat und sich sicher sein kann, dass einem nie langweilig wird. Es heißt auch, dass man besonders gut darin werden muss, kleinste Zeichen richtig zu deuten. Denn die Vierbeiner können uns nicht einfach erzählen, wenn etwas mit ihnen nicht stimmt - man muss zu einem wahren Tierflüsterer werden.

Daher ist es wichtig zu wissen, welche körperlichen Reaktionen der Lieblinge was bedeuten kann. So kann es zB vorkommen, dass gerade Katzen plötzlich anfangen zu zittern - ohne, dass es einen ersichtlichen Grund dafür gebe. Dabei ist gerade das ein Zeichen, auf das man besonders achten sollte. Auf den nächsten Seiten findet ihr vier mögliche Ursachen, die dahinter stecken können. Aber wie immer gilt: Im Zweifelsfall lieber einmal mehr als einmal zu wenig zum Tierarzt fahren.

Auf der nächsten Seite geht es los mit den möglichen Ursachen, die hinter dem Zittern stecken können.

Daran liegt es, wenn eure Katze zittert
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1. Unterzuckerung

Wie auch Menschen kann der Blutzuckerspiegel bei Katzen fallen, wenn sie nicht genug zu fressen bekommt. Diese Unterzuckerung kann dann zu einem Zittern am ganzen Körper führen. Will sie aber gar nichts fressen, sollte ein Tierarzt sie auf mögliche Krankheiten untersuchen. Auch Durchfall, Verstopfung und Erbrechen können für die Unterzuckerung verantwortlich sein. Dann gilt ebenfalls: Mit ausreichend Nahrung und vor allem Flüssigkeit versorgen.

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2. Fieber

Zittern kann aber auch eine Folge von zu hoher Körpertemperatur sein - es handelt sich dann um den bekannten Schüttelfrost. Am besten messt ihr bei Verdacht mit einem Thermometer die Temperatur der Katze. Ab einem Wert von 39°C solltet ihr dringend einen Tierarzt aufsuchen, mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt dann eine Infektion vor.

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3. Unterkühlung

Aber nicht nur eine zu hohe, sondern auch eine zu niedrige Körpertemperatur kann zu einem Zittern führen. Insbesondere junge und ältere Katzen sind häufiger davon betroffen. Warme Decken sowie ein Heizkissen können dann wahre Wunder wirken.

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4. Stress

Ein häufiger Grund für das Zittern des Vierbeiners kann Stress sein. Oftmals zeigt sich uns nicht sofort, was für Katzen alles Stress bedeuten kann. Beobachtet das Verhalten eurer Mieze genau, um herauszufinden, ob es vielleicht laute Geräusche, eine hektische Stimmung Zuhause oder neue Tiere in der Nachbarschaft sind. Wenn es möglich ist, behebt die Ursache einfach. Falls nicht, ist es wichtig, dass die Katze genügend ruhige Rückzugsmöglichkeiten Zuhause hat, um sich wohl und geborgen zu fühlen.