Katzensprache richtig deuten: Das sagt sie dir mit ihrem Verhalten

Weil sie leider nicht mit uns reden können, drücken Katzen ihre Bedürnisse durch ihr Verhalten aus. So lernst du, Katzensprache richtig zu deuten.

Eine Katze kuschlelt sich gut an ihren Menschen: Mit dem Verhalten zeigt sie in Katzensprache Zeneigung
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Laute, Körperhaltung, Verhalten: Deine Katze zeigt dir auf verschiedene Weisen, was sie wirklich von dir will. Dennoch fällt es uns Menschen trotzdem manchmal schwer, einzuschätzen, was der Schmusekater von uns erwartet. Sollen wir streicheln oder uns besser fernhalten? Eine Einführung in die Katzensprache.

Wenn du deine Katze besser verstehst, machst du vielleicht auch nicht die häufigsten Fehler bei ihr.

1. Nasestupsen

Kommt deine Katze zu dir und stupst dich mit ihrer Nase an? Dann kannst du sie gerne streicheln. Deine Katze sagt dir damit, dass sie dich mag.

2. Pfotentstupsen

Während Nasestupsen Zuneigung bedeutet, teilt dir deine Katze mit einem Pfotenhieb mit, dass sie gerne mit dir spielen möchte. Dann solltest du dich mit ihr beschäftigen.

Eine Katze und eine Frau kuscheln und reiben die Köpfe aneinander
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3. Mit den Pfoten auf der Stelle treten

Katzen sind Kuschler, wenn man sie nur kuscheln lässt. Steht sie gerade zwischen deinen Beinen und tritt hin und her, bedeutet dass, dass sie es sich gleich auf deinem Schoß bequem machen will.

4. Köpfchen nach dir strecken

Eine Katze, die dir ihren Kopf entgegenstreckt, begrüßt dich und freut sich, dich zu sehen.

5. An deinen Beinen reiben

Fühlst du dich geschmeichelt, wenn eine Katze sich an deinen Beinen reibt? Naja, ehrlich gesagt gibt es dafür keinen Grund. Die Katze fordert dich höflich dazu auf, ihr etwas zu essen zu organisieren. Aus dem Grund machen das auch mal fremde Katzen bei dir.

Katzensprache: Die Katze begrüßt mit Köpfchegeben freudig eine Frau
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6. Schnappen

Wenn du deine Katze streichelst und sie nach dir schnappt, ist das eine eindeutige Warnung, dass sie nicht zum Kuscheln aufgelegt ist. Dann solltest du sie besser in Ruhe lassen, bevor sie wirklich unfreundlich wird.

7. Mit dem Schwanz peitschen

Was bei Hunden oft als Zuneigung oder Freude interpretiert wird, ist bei Katzen ebenfalls eine Warnung, dass sie keine Nähe möchte und sich in die Ecke gedrängt fühlt.

8. Sanftes Beißen/Knabbern an der Hand oder Kleidung

Sie hat nicht mit dem Schwanz gepeitscht, dich angefaucht, einen Buckel gemacht oder sonst irgendwie gezeigt, dass sie ihre Ruhe will? Dann kann ein zärtliches Knabbern an dir auch einfach bedeuten, dass deine Katze kuscheln will. Und sie fühlt sich in dem Moment eindeutig wohl. Ein Beispiel für das liebevolle Knabbern kannst du dir hier ansehen.

Eine Katze stubst ihren Besitzer mit der Nase an
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9. Demonstratives Krallenwetzen

Die Katze sitzt neben dir und schärft sich vor dir die Krallen an einem Kratzbaum oder dem Teppich? Dann will sie eindeutig die Rangordnung klarmachen. Sie markiert so außerdem ihr Territorium.

10. Hektisches Putzen

Wenn sich deine Katze hektisch anfängt zu putzen, kann das eine Übersprunghandlung sein. Gib ihr dann Zeit, sich zu beruhigen.

11. Pfote heben

Deine Katze ist angespannt und hebt die Pfote? Dann droht sie dir in dem Moment: "Noch ein Schritt weiter und ich schlage zu!" Wenn du deine Katze gut beobachtest, wirst du einen eindeutigen Unterschied zwischen dem spielerischen Pfotestubsen und dem warnenden Heben sehen.

Eine Katze hebt die Pfote: Spaß oder Ernst?
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12. Schnattern/Quieken

Hohes Miauen kurz hintereinander wird von Menschen oft als Schnattern empfunden. Das klingt für uns lustig. Für die Katze ist in dem Moment Stress pur angesagt. Hier kannst du es dir anhören. In der Katzensprache ist das ein Ausdruck höchster Erregung. Dieses Verhalten zeigt sie, wenn die Beute für sie unerreichbar ist.

Viele Menschen wünschen sich sehnlichst eine Katze. Doch davor sollten sie die 10 wichtigsten Dinge über sie kennen. Wer die wichtigsten Bedürfnisse nicht erkennt, kann einer Katze nur schwer gerecht werden.