10 Hunderassen, die kaum oder nicht haaren
Du möchtest einen Hund haben, bist aber allergisch? Kein Problem, denn heute stellen wir dir zehn Hunderassen vor, die nicht haaren.
Eine Tierhaarallergie kann einem das Leben wirklich zur Hölle machen. Nicht nur bei gelegentlichen Begegnungen mit Hunden, sondern vor allem, wenn man sich unbedingt selbst einen tierischen Begleiter wünscht. Mit der Vielfalt an Rassen gibt es allerdings auch einige Hunde, die nur zu einer bestimmten Jahreszeit haaren. Noch praktischer sind die Tiere, die gar keine Haare verlieren. Bedenke jedoch, dass diese gerade deswegen eine besonders aufwendige Fellpflege benötigen. Ein regelmäßiger Besuch beim Hundefriseur ist damit unerlässlich. Trotzdem sollten dich die Hunderassen, die wir dir vorstellen, deinem Wunsch nach einem tierischen besten Freund ein Stückchen näher bringen.
#1 Chinesischer Schopfhund
Der Chinesische Schopfhund zählt zu den Nackthunden und ist somit ein idealer Kandidat für Allergiker*innen. Das gilt allerdings nur auf den ersten Blick, denn trotz des nackten Rumpfes hat diese Rasse nämlich doch einige Fellbüschel an Kopf, Pfoten und Rute. Dennoch produzieren Vertreter dieser Rasse nur geringe Mengen von dem Protein, das für Allergien verantwortlich ist. Einen Versuch ist es somit allemal wert. Übrigens bedeutet kein Fell nicht, dass keine Pflege nötig ist, denn auch die Haut bedarf besonderer Aufmerksamkeit. So wird zum Beispiel eine hundegeeignete Sonnencreme unerlässlich.
#2 Schnauzer
Als Verwandter des Terriers kann der Schnauzer ganz schön eigenwillig sein und ordentlich Energie haben. Er braucht also jede Menge Auslauf und möchte beschäftigt werden. Dafür ist der Schnauzer, der mit seinem süßen Bart ein echter Hingucker ist, ein guter Begleiter für Allergiker*innen. Er haart nicht, sabbert selten und produziert kaum Hautschuppen. Somit können keine Allergene entstehen, auf die du reagieren könntest. Überlege dir jedoch gut, ob du den hohen Bedürfnissen dieser Rasse gerecht werden kannst, um eine artgerechte Haltung zu ermöglichen. Das gilt übrigens natürlich für alle Hunde auf dieser Liste.
#3 Bichon Frisé
Das Fell des Bichon Frisé fällt nicht von alleine aus, was gut für Allergiker*innen ist. Dafür wächst es allerdings kontinuierlich und erfordert somit eine ganz besondere Pflege, damit es geschmeidig bleibt. Bestenfalls suchst du dir neben dem Friseur oder der Friseurin noch jemanden, der deinen felligen Partner mindestens einmal die Woche ordentlich durchkämmen kann. So verhindert ihr Knoten und Verfilzungen. Ein großer Vorteil des Bichon Frisé ist seine fröhliche Art. Mit der richtigen Erziehung und Auslastung fügt er sich gut ins Familienleben ein.
#4 Pudel
Wenn es um Hunde geht, die kaum haaren, wird vielen Kenner*innen wahrscheinlich zuerst der Pudel einfallen. Sein lockiges Fell sorgt dafür, dass ausgefallene Haare nicht nach außen abgegeben werden. Dafür muss er jedoch regelmäßig geschoren werden. Den Pudel gibt es in verschiedenen Farben und Größen. Es handelt sich um eine freundliche und sehr intelligente Rasse, die vielseitige Beschäftigung liebt und auch dem Hundesport alles andere als abgeneigt ist. Mischlinge wie der Golden Doodle und der Labradoodle weisen übrigens die gleichen praktischen Felleigenschaften auf.
#5 Chihuahua
Auch der Chihuahua gehört zu den Rassen, die nur selten Fell verlieren. Was die Pflege angeht, so ist diese abhängig von der Länge. Langes Fell sollte in etwa einmal die Woche gebürstet werden, während kürzeres nicht so viel Aufmerksamkeit bedarf. Ganz interessant ist die Tatsache, dass der Chihuahua sich mit ein bisschen Training an ein Katzenklo gewöhnen kann und dieses auch benutzt. Trotzdem benötigt er Auslauf und möchte vor allem auch mental ausgelastet werden. Für Anfänger*innen ist diese Rasse eher nicht geeignet.
#6 Französische Bulldogge
Die Französische Bulldogge gehört nicht nur zu den Rassen, die wenig bellen , sondern auch zu den allergikerfreundlichen Hunden. Sie ist besonders pflegeleicht und somit für Anfänger und auch für Familien geeignet. Das kurze Fell muss nur selten gebürstet werden. Bitte beachte, dass die Bulldogge zu den Qualzuchten gehört. Die Rasse hat häufig Beschwerden mit den Atemwegen und darf sich deswegen nicht überanstrengen. Im Sommer braucht sie zudem Kühlung, um nicht zu überhitzen. Informiere dich bitte genau über die Besonderheiten dieser Rasse, bevor du sie dir zulegst.
#7 Papillon
Mit seinem süßen Gesicht und dem langen Fell ist der Papillon ein hübscher Begleiter. Auch wenn man vom Aussehen etwas anderes vermuten kann, haart er sehr wenig. Dafür dauert die Pflege der langen Haare umso länger. Diese Rasse ist in kleinen Wohnungen zufrieden, solange sie genug Auslastung hat. Der Papillon bellt sehr gerne, darauf solltest du dich einstellen. Davon abgesehen ist er jedoch gut für Anfänger*innen geeignet und lässt sich im Normalfall ohne Probleme erziehen. Gegenüber Fremden ist er meist freundlich.
#8 Yorkshire Terrier
Er gilt als besonders familienfreundlich und verspielt. Der Yorkshire Terrier ist darüber hinaus auch sehr lebhaft und gilt generell als fröhliche und unternehmungslustige Rasse. Sein teilweise stures Wesen bekommst du mit guter Erziehung gut unter Kontrolle. Er verfügt über schönes, langes Fell, das regelmäßig gekämmt werden muss. Von alleine fallen ihm allerdings nur im Sommer und dann auch nur selten Haare aus. Der Yorkshire Terrier hat darüber hinaus sogar noch einen weiteren Vorteil, denn er gibt nicht den typischen Hundegeruch ab, den du vielleicht von anderen Rassen kennst.
#9 American Hairless Terrier
Der Name dieser Rasse sagt eigentlich schon alles aus, was du wissen musst. Wo kein Fell ist, kann auch keines ausfallen. Die einzig mögliche Allergiequelle könnten die Hautschuppen und der Speichel sein, den der American Hairless Terrier jedoch nur selten abgibt. Er war ursprünglich ein Jagdhund und möchte dementsprechend auch ausgelastet werden. Gehorsamkeitstraining und Apportieren sind gute Beschäftigungen für ihn. Seine Muskeln und sein geringer Hang zur Fettleibigkeit verleihen ihm ein sportliches Aussehen. Übrigens ist der American Hairless Terrier die einzige amerikanische Hunderasse ohne Fell.
#10 Bolonka Zwetna
Den Abschluss unserer Liste bildet der Bolonka Zwetna, auch „Russischer Toy“ genannt. Ursprünglich war er einmal ein Geschenk des französischen Adels an die russische Zarenfamilie und wurde seitdem weiter gezüchtet. Ziel war es, eine Mischung zu bekommen, die klein ist und langes, lockiges Fell hat. Unterwolle trägt der Bolonka nur selten oder gar nicht. Dementsprechend kann er auch kaum Fell verlieren und muss regelmäßig gebürstet werden. Das Scheren des Fells ist nicht unbedingt nötig, jedoch sollten Haare, die die Augen verdecken, zumindest hochgebunden werden.