10 Hunderassen, die wenig bellen

Wenn Hunde viel bellen, kann das manchmal echt nervig sein. Heute stellen wir dir zehn Hunderassen vor, die kaum laut geben.

Welche Hunde bellen wenig?
Quelle: IMAGO / Wassilis Aswestopoulos

Es heißt zwar „Hunde, die bellen, beißen nicht“, jedoch können sie manchmal einen ruhigen Schlaf unterbrechen oder die Nachbar*innen stören. Wenn du auf der Suche nach Hunden bist, die sich nicht ständig laut zu Wort melden und wenig bellen, bist du hier genau richtig.

*Disclaimer: Dieser Artikel ist keine Empfehlung für den Kauf bestimmter Hunderassen. Manche Zuchtpraktiken können gesundheitliche Probleme verursachen. Informiere dich vor der Anschaffung gründlich und ziehe auch Tierheime oder Rettungsorganisationen in Betracht — viele Hunde suchen ein liebevolles Zuhause. Eine bewusste Entscheidung fördert ein gesundes und glückliches Zusammenleben.

Der Basenji ist ein stiller Hund.
Quelle: IMAGO / Addictive Stock

#1 Basenji

Die Tatsache, dass der Basenji gar nicht bellen kann , macht ihn auf den ersten Blick zu einem perfekten Begleiter für alle, die gerne ihre Ruhe haben. Wer sich jedoch genauer mit der Rasse auseinandersetzt, weiß, dass sie dennoch kommunizieren, nämlich über jodelnde Laute und Fiepen. Gerade wenn er nicht richtig ausgelastet ist, wird der Basenji mit seiner starken Persönlichkeit seinen Unmut äußern. Achte also darauf, dass er genug Bewegung bekommt, und spiele auch mal ein Such- oder Intelligenzspiel mit ihm, damit er sein Köpfchen einsetzen kann.

Auch der Shiba Inu meldet sich nur selten zu Wort.
Quelle: IMAGO / Cavan Images

#2 Shiba Inu

Der Shiba Inu gilt allgemein als eine sehr ruhige und ausgeglichene Hunderasse, die sich nur selten durch Bellen bemerkbar macht. Selbst beim Toben auf der Hundewiese wirst du ihn eher sehen als hören und er zeigt nur selten den Drang, dich bei jeder Gelegenheit zu alarmieren. Ein guter Wachhund ist er somit zwar nicht, aber der Shiba Inu passt gut in Familien. Wenn du einen solchen Hund haben möchtest, solltest du schon Erfahrungen mit diesen Tieren gemacht haben. Diese Rasse benötigt nämlich das richtige Maß an Erziehung und ein durchsetzungsfähiges Herrchen oder Frauchen.

Der Akita ist eher ein Beobachter.
Quelle: IMAGO / imagebroker

#3 Akita

Der Akita zählt genau wie der Shiba Inu zu den japanischen Hunderassen. Er liebt Bewegung, ist dabei aber besonders ruhig und bellt nur selten. Im Familienleben ist er gerne dabei, allerdings hält er sich dabei immer zurück und ordnet sich unter. Am liebsten beobachtet er und kuschelt mit seiner Vertrauensperson. Der Umgang mit dem Akita erfordert besonderes Feingefühl . Er sollte mit seiner Art akzeptiert und geliebt werden. Hat er nämlich das Gefühl, nicht mit Respekt behandelt zu werden, erkämpft er sich diesen.

Kennst du schon die Hunderassen, die einen Bart haben?

Dieser Riese bellt ebenfalls nicht viel.
Quelle: IMAGO / HANZA MEDIA

#4 Windhund

Besonders sozial und menschenbezogen ist der Windhund, der einst für die Jagd gezüchtet wurde. Entsprechend seines ursprünglichen Einsatzgebiets braucht er jede Menge Auslastung , ist ansonsten aber eher ruhig. Im Normalfall wirst du ihn nur selten bellen hören, vorausgesetzt, du schenkst ihm die nötige Aufmerksamkeit. Der Windhund ist sehr groß und sollte deswegen nicht mit kleinen Kindern zusammenleben. Ansonsten fügt er sich aber gut in das Familienleben ein, ohne dabei zu stark das Kommando übernehmen zu wollen. Seinen Besitzer*innen bleibt er ein Leben lang treu.

Der Golden Retriever liebt es, zu kuscheln.
Quelle: IMAGO / ANP

#5 Golden Retriever

Der Golden Retriever gilt als perfekter Familienhund , was unter anderem an seiner ruhigen und ausgeglichenen Art liegt. Gerade mit Kindern, älteren Menschen und anderen Tieren kommt er gut zurecht und passt sich an. Er liebt es, zu spielen und zu kuscheln. Bellen tut er nur, wenn es einen triftigen Grund gibt, beispielsweise wenn er dich vor etwas warnen möchte oder sehr aufgeregt ist. Dabei wird er allerdings nur selten störend laut, sofern er genügend ausgelastet ist. Wenn du ihn also ordentlich beschäftigst, ist er ruhig.

Schlaf ist der Bulldogge wichtiger, als Bellen.
Quelle: IMAGO / imagebroker

#6 Bulldogge*

Die Französische Bulldogge ist genau wie ihr englischer Artgenosse ein ruhiges Tier, das lieber Mittagsschlaf hält, statt die Gegend zu bewachen. Dabei lässt sich diese Rasse nur selten durch äußerliche Reize stören und bleibt die meiste Zeit ruhig liegen. Damit scheidet sie als Wachhund zwar aus, ist aber ein guter Begleiter für alle, die es ruhig mögen. Dazu kommt die Tatsache, dass sie zu den Hunden gehört, die nur wenig Auslauf brauchen. Somit sind sie auch der ideale Mitbewohner in Mietwohnungen ohne Garten. Lärm erzeugt die Bulldogge höchstens, wenn sie zu laut schnarcht , was durchaus passieren kann.

Der Bluthund zählt zu den friedlichen Rassen.
Quelle: IMAGO / Ardea

#7 Bluthund*

Als eine der bekanntesten Rassen für die Jagd ist der Bluthund sehr bekannt. Er gilt allgemein als besonders anhänglich und sanftmütig, braucht aber ein solides menschliches Vorbild , das ihm Orientierung bietet. Mit Kindern kommt er aber dennoch gut aus, solange er schon früh seine Grenzen lernt. An Revierkämpfen oder anderen gewaltvollen Auseinandersetzungen hat der Bluthund eher kein Interesse. Deswegen bellt er auch selten und wenn, nur aus gutem Grund. Geht es beispielsweise darum, seine Familie zu schützen, meldet er sich durchaus zu Wort.

Die richtige Erziehung ist beim Rottweiler entscheidend.
Quelle: IMAGO / Silas Stein

#8 Rottweiler

In einigen Bundesländern gilt der Rottweiler als Listenhund und hat somit nicht unbedingt den besten Ruf, obwohl er offiziell nie als Kampfhund gezüchtet wurde. Schuld an der Listung sind hingegen einzelne Individuen, die keine vernünftige Erziehung genossen haben. Dann neigen sie zu Dominanzverhalten und Aggression. Entgegen ihres Rufs sind diese Hunde jedoch sehr anhänglich und brauchen viel Sozialkontakt. Ihre Familie beschützen sie mit allem, was sie haben. Ist dies notwendig, nutzen sie ausnahmsweise auch einmal ihre Stimme, um Feinde zu vertreiben, ansonsten bellen sie kaum.

Trotz seines Bewegungsdrangs bellt der Barsoi selten.
Quelle: IMAGO / Zoonar

#9 Barsoi

Der Barsoi zählt zu den eleganten Riesen unter den Hunden. Sie können teilweise bis zu 95 Zentimeter hoch werden und überragen andere Rassen damit ohne Probleme. Außerdem bringt diese Rasse eine große Farbvariation mit, von der andere Hunde nur träumen können. Diese Rasse zählt zu den vierbeinigen Sportlern und braucht dementsprechend jede Menge Bewegung. Hat er sich aber ausgetobt, liebt er es, bei seiner Familie auf dem Sofa zu liegen und sich auszuruhen. Ein ausgelasteter Barsoi bellt nur sehr selten.

Ist dein Hund aggressiv? Dann solltest du die Dinge unbedingt beachten!

Auch der Hirschhund ist ruhig.
Quelle: IMAGO / Zoonar

#10 Schottischer Hirschhund

Auch der schottische Hirschhund neigt nur selten zum Bellen und ist somit ein ruhiger Begleiter. Mit seinen besonders ausgeprägten Sinneswahrnehmungen ist er ein sehr guter Jäger, der sich im Alltag viel bewegen möchte. Seine erhabene Ausstrahlung verrät aber nur einen Teil seines Charakters. Der Hirschhund liebt es nämlich auch, bei seiner Familie zu sein, und möchte sie stolz machen. Unter anderem reagiert er auch auf die Stimmungen seiner Menschen und beschützt sie, falls nötig. Die richtige Erziehung ist hier der Schlüssel zu einem harmonischen Zusammenleben.

Manche Hunderassen mögen auch überhaupt keinen Körperkontakt.

Der Chow-Chow ist eine der ältesten Hunderassen der Welt und bellt kaum.
Quelle: IMAGO / Schöning

#11 Chow-Chow

Der Chow-Chow ist eine der ältesten Hunderassen der Welt und fällt vor allem durch sein löwenartiges Aussehen und seine blau-schwarze Zunge auf. Von seinem Wesen her ist er eher zurückhaltend und unabhängig.

Bellen gehört für ihn schlicht nicht zur täglichen Routine. Er beobachtet lieber still aus der Ferne, bevor er reagiert. Für Erstbesitzer*innen ist er eher weniger geeignet, da er eine konsequente und geduldige Erziehung benötigt. Wer jedoch die nötige Erfahrung mitbringt, bekommt einen treuen und würdevollen Begleiter.

Der Rhodesian Ridgeback stammt ursprünglich aus dem südlichen Afrika. Bellen tut er kaum.
Quelle: IMAGO / Pond5 Images

#12 Rhodesian Ridgeback

Der Rhodesian Ridgeback stammt ursprünglich aus dem südlichen Afrika, wo er zur Löwenjagd eingesetzt wurde. Schon allein deshalb überrascht es kaum, dass er ein mutiger und selbstsicherer Hund ist. Trotz seiner breiten Erscheinung bellt er nur selten und ist im Alltag eher ruhig.

Er braucht allerdings viel Bewegung und mentale Auslastung, sonst wird er unruhig. Familien, die ihm ausreichend Beschäftigung bieten können, finden in ihm einen loyalen und liebevollen Begleiter. Seine Erziehung erfordert Konsequenz, da er durchaus einen eigenen Kopf hat und klare Grenzen braucht.

Der Bernhardiner bellt kaum und ist eher ein gelassener Hund.
Quelle: IMAGO / Depositphotos

#13 Bernhardiner

Der Bernhardiner ist für viele das Sinnbild eines gutmütigen Riesen. Mit seinem sanften Wesen und seiner ruhigen Art ist er ein wunderbarer Familienhund, der nur selten bellt. Ursprünglich wurde er in den Schweizer Alpen als Rettungshund eingesetzt, was seinen verlässlichen und besonnenen Charakter erklärt.

Im Alltag ist er entspannt und anpassungsfähig, solange er genug Auslauf bekommt. Gerade mit Kindern versteht er sich ausgezeichnet, denn er ist geduldig und sanft. Wer jedoch keinen Garten hat, sollte zweimal überlegen: Für eine Stadtwohnung ist dieser Hund aufgrund seiner Größe eher nicht geeignet.

Einst wurde der Irish Wolfhound in Irland zur Wolfsjagd eingesetzt.
Quelle: IMAGO / Cavan Images

#14 Irish Wolfhound

Der Irish Wolfhound ist eine der größten Hunderassen der Welt und zieht allein durch seine Statur viele Blicke auf sich. Trotz seiner beeindruckenden Erscheinung ist er ein sanfter und ruhiger Hund, der nur selten bellt. Er gilt als äußerst friedlich und kommt gut mit Kindern und anderen Tieren aus.

Seine Geschichte reicht weit zurück: Einst wurde er in Irland zur Wolfsjagd eingesetzt. Heute ist er ein treuer Hausgenosse, der viel Platz und regelmäßige Bewegung benötigt.

Der Whippet liebt es zu sprinten. Bellen tut er selten.
Quelle: IMAGO / HANZA MEDIA

#15 Whippet

Der Whippet ähnelt dem Windhund und teilt mit ihm nicht nur die elegante, schlanke Silhouette, sondern auch die ruhige Wesensart. Er ist ein sensibler und anhänglicher Hund, der viel Nähe zu seinen Menschen sucht. Bellen ist für ihn eher die Ausnahme als die Regel.

Er liebt schnelle Sprinteinheiten, nach denen er sich am liebsten auf einem weichen Sofa erholt. Für Familien mit Kindern ist er gut geeignet, solange der Umgang respektvoll ist. Auch Wohnungshaltung ist möglich, wenn er täglich ausreichend Auslauf bekommt. Seine sanfte Art macht ihn zu einem unkomplizierten und liebenswerten Begleiter.

Der Cavalier King Charles Spaniel gehört zu den Hunden, die nie ohne Grund bellen.
Quelle: IMAGO / Ardea

#16 Cavalier King Charles Spaniel

Der Cavalier King Charles Spaniel ist bekannt für seinen sanften Blick und sein umgängliches Wesen. Er gehört zu den Hunden, die fast nie ohne Grund bellen, und ist damit ein idealer Begleiter für Menschen, die ein ruhiges Zuhause bevorzugen. Seine Anhänglichkeit ist dabei besonders ausgeprägt: Er liebt es, bei seinem Menschen zu sein und kuschelt sich am liebsten auf den Schoß.

Damit eignet er sich auch hervorragend als Begleithund für ältere Menschen. Er braucht zwar regelmäßige Bewegung, ist aber insgesamt pflegeleicht. Wer eine herzliche und stille Seele sucht, liegt mit diesem Spaniel goldrichtig.

Der Shar-Pei ist vor allem für seine markanten Hautfalten bekannt und weil er selten bellt.
Quelle: IMAGO / Zoonar

#17 Shar-Pei

Der Shar-Pei ist vor allem für seine markanten Hautfalten bekannt und zählt zu den unverwechselbarsten Hunderassen überhaupt. Charakterlich ist er ruhig, selbstbewusst und eher zurückhaltend gegenüber Fremden. Bellen gehört nicht zu seinen bevorzugten Ausdrucksformen.

Stattdessen beobachtet er seine Umgebung lieber aufmerksam und meldet sich nur zu Wort, wenn es wirklich notwendig ist. Die Erziehung sollte früh beginnen und konsequent sein, da er einen starken Charakter mitbringt. Für erfahrene Hundehalter*innen ist er ein treuer Gefährte.

Der Greyhound ist als Rennhund weltbekannt.
Quelle: IMAGO / imagebroker

#18 Greyhound

Der Greyhound ist als Rennhund weltbekannt und erreicht Geschwindigkeiten, die kaum ein anderes Tier mithalten kann. Doch abseits der Rennbahn ist er ein entspannter und stiller Hund, der das Bellen auf ein Minimum reduziert.

Nach einem ausgiebigen Lauf ist er am liebsten in seiner Lieblingsecke und erholt sich. Er ist empfindlich und braucht einen ruhigen Haushalt, in dem er sich sicher fühlt. Gerade ehemalige Renntiere finden in liebevollen Familien ein neues Zuhause und erweisen sich als dankbare und angenehme Begleiter. 

Tagsüber ist der Do Khyi ruhig und bellt kaum.
Quelle: IMAGO / Depositphotos

#19 Do Khyi (Tibetanische Dogge)

Der Do Khyi, auch als Tibetanische Dogge bekannt, ist ein beeindruckender Hund mit einer langen Geschichte als Wächter tibetischer Klöster und Herden. Tagsüber ist er erstaunlich ruhig und bellt kaum.

Seiner Familie gegenüber ist er treu und beschützend, wobei er Fremden gegenüber eher reserviert bleibt. Diese Rasse ist nichts für Anfänger*innen: Sie braucht klare Führung, viel Platz und einen erfahrenen Menschen, der ihre Eigenständigkeit respektiert. Wer all das mitbringt, bekommt einen imposanten und zuverlässigen Begleiter, der mit seiner majestätischen Ruhe eine ganz eigene Faszination ausstrahlt. Ein echter Hund für besondere Menschen.

Pinterest Pin Stille Begleiter: Hunderassen, die wenig bellen, und deine Freunde sein wollen.