10 Hunderassen, die wenig bellen
Wenn Hunde viel bellen, kann das manchmal echt nervig sein. Heute stellen wir dir zehn Hunderassen vor, die kaum laut geben.
Es heißt zwar „Hunde, die bellen, beißen nicht“, jedoch können sie manchmal einen ruhigen Schlaf unterbrechen oder die Nachbar*innen stören. Wenn du auf der Suche nach Hunden bist, die sich nicht ständig laut zu Wort melden und wenig bellen, bist du hier genau richtig.
*Disclaimer: Dieser Artikel ist keine Empfehlung für den Kauf bestimmter Hunderassen. Manche Zuchtpraktiken können gesundheitliche Probleme verursachen. Informiere dich vor der Anschaffung gründlich und ziehe auch Tierheime oder Rettungsorganisationen in Betracht — viele Hunde suchen ein liebevolles Zuhause. Eine bewusste Entscheidung fördert ein gesundes und glückliches Zusammenleben.
#1 Basenji
Die Tatsache, dass der Basenji gar nicht bellen kann , macht ihn auf den ersten Blick zu einem perfekten Begleiter für alle, die gerne ihre Ruhe haben. Wer sich jedoch genauer mit der Rasse auseinandersetzt, weiß, dass sie dennoch kommunizieren, nämlich über jodelnde Laute und Fiepen. Gerade wenn er nicht richtig ausgelastet ist, wird der Basenji mit seiner starken Persönlichkeit seinen Unmut äußern. Achte also darauf, dass er genug Bewegung bekommt, und spiele auch mal ein Such- oder Intelligenzspiel mit ihm, damit er sein Köpfchen einsetzen kann.
#2 Shiba Inu
Der Shiba Inu gilt allgemein als eine sehr ruhige und ausgeglichene Hunderasse, die sich nur selten durch Bellen bemerkbar macht. Selbst beim Toben auf der Hundewiese wirst du ihn eher sehen als hören und er zeigt nur selten den Drang, dich bei jeder Gelegenheit zu alarmieren. Ein guter Wachhund ist er somit zwar nicht, aber der Shiba Inu passt gut in Familien. Wenn du einen solchen Hund haben möchtest, solltest du schon Erfahrungen mit diesen Tieren gemacht haben. Diese Rasse benötigt nämlich das richtige Maß an Erziehung und ein durchsetzungsfähiges Herrchen oder Frauchen.
#3 Akita
Der Akita zählt genau wie der Shiba Inu zu den japanischen Hunderassen. Er liebt Bewegung, ist dabei aber besonders ruhig und bellt nur selten. Im Familienleben ist er gerne dabei, allerdings hält er sich dabei immer zurück und ordnet sich unter. Am liebsten beobachtet er und kuschelt mit seiner Vertrauensperson. Der Umgang mit dem Akita erfordert besonderes Feingefühl . Er sollte mit seiner Art akzeptiert und geliebt werden. Hat er nämlich das Gefühl, nicht mit Respekt behandelt zu werden, erkämpft er sich diesen.
#4 Windhund
Besonders sozial und menschenbezogen ist der Windhund, der einst für die Jagd gezüchtet wurde. Entsprechend seines ursprünglichen Einsatzgebiets braucht er jede Menge Auslastung , ist ansonsten aber eher ruhig. Im Normalfall wirst du ihn nur selten bellen hören, vorausgesetzt, du schenkst ihm die nötige Aufmerksamkeit. Der Windhund ist sehr groß und sollte deswegen nicht mit kleinen Kindern zusammenleben. Ansonsten fügt er sich aber gut in das Familienleben ein, ohne dabei zu stark das Kommando übernehmen zu wollen. Seinen Besitzer*innen bleibt er ein Leben lang treu.
#5 Golden Retriever
Der Golden Retriever gilt als perfekter Familienhund , was unter anderem an seiner ruhigen und ausgeglichenen Art liegt. Gerade mit Kindern, älteren Menschen und anderen Tieren kommt er gut zurecht und passt sich an. Er liebt es, zu spielen und zu kuscheln. Bellen tut er nur, wenn es einen triftigen Grund gibt, beispielsweise wenn er dich vor etwas warnen möchte oder sehr aufgeregt ist. Dabei wird er allerdings nur selten störend laut, sofern er genügend ausgelastet ist. Wenn du ihn also ordentlich beschäftigst, ist er ruhig.
#6 Bulldogge*
Die Französische Bulldogge ist genau wie ihr englischer Artgenosse ein ruhiges Tier, das lieber Mittagsschlaf hält, statt die Gegend zu bewachen. Dabei lässt sich diese Rasse nur selten durch äußerliche Reize stören und bleibt die meiste Zeit ruhig liegen. Damit scheidet sie als Wachhund zwar aus, ist aber ein guter Begleiter für alle, die es ruhig mögen. Dazu kommt die Tatsache, dass sie zu den Hunden gehört, die nur wenig Auslauf brauchen. Somit sind sie auch der ideale Mitbewohner in Mietwohnungen ohne Garten. Lärm erzeugt die Bulldogge höchstens, wenn sie zu laut schnarcht , was durchaus passieren kann.
#7 Bluthund*
Als eine der bekanntesten Rassen für die Jagd ist der Bluthund sehr bekannt. Er gilt allgemein als besonders anhänglich und sanftmütig, braucht aber ein solides menschliches Vorbild , das ihm Orientierung bietet. Mit Kindern kommt er aber dennoch gut aus, solange er schon früh seine Grenzen lernt. An Revierkämpfen oder anderen gewaltvollen Auseinandersetzungen hat der Bluthund eher kein Interesse. Deswegen bellt er auch selten und wenn, nur aus gutem Grund. Geht es beispielsweise darum, seine Familie zu schützen, meldet er sich durchaus zu Wort.
#8 Rottweiler
In einigen Bundesländern gilt der Rottweiler als Listenhund und hat somit nicht unbedingt den besten Ruf, obwohl er offiziell nie als Kampfhund gezüchtet wurde. Schuld an der Listung sind hingegen einzelne Individuen, die keine vernünftige Erziehung genossen haben. Dann neigen sie zu Dominanzverhalten und Aggression. Entgegen ihres Rufs sind diese Hunde jedoch sehr anhänglich und brauchen viel Sozialkontakt. Ihre Familie beschützen sie mit allem, was sie haben. Ist dies notwendig, nutzen sie ausnahmsweise auch einmal ihre Stimme, um Feinde zu vertreiben, ansonsten bellen sie kaum.
#9 Barsoi
Der Barsoi zählt zu den eleganten Riesen unter den Hunden. Sie können teilweise bis zu 95 Zentimeter hoch werden und überragen andere Rassen damit ohne Probleme. Außerdem bringt diese Rasse eine große Farbvariation mit, von der andere Hunde nur träumen können. Diese Rasse zählt zu den vierbeinigen Sportlern und braucht dementsprechend jede Menge Bewegung. Hat er sich aber ausgetobt, liebt er es, bei seiner Familie auf dem Sofa zu liegen und sich auszuruhen. Ein ausgelasteter Barsoi bellt nur sehr selten.
#10 Schottischer Hirschhund
Auch der schottische Hirschhund neigt nur selten zum Bellen und ist somit ein ruhiger Begleiter . Mit seinen besonders ausgeprägten Sinneswahrnehmungen ist er ein sehr guter Jäger, der sich im Alltag viel bewegen möchte. Seine erhabene Ausstrahlung verrät aber nur einen Teil seines Charakters. Der Hirschhund liebt es nämlich auch, bei seiner Familie zu sein, und möchte sie stolz machen. Unter anderem reagiert er auch auf die Stimmungen seiner Menschen und beschützt sie, falls nötig. Die richtige Erziehung ist hier der Schlüssel zu einem harmonischen Zusammenleben.
Manche Hunderassen mögen auch überhaupt keinen Körperkontakt.