6 Anzeichen, dass dein Hund Schmerzen hat

Auch unseren Vierbeinern geht es nicht immer so blendend, wie sie aussehen. Die Anzeichen deuten daraufhin, dass dein Hund Schmerzen hat:

Mit dem Hund sollte man lange Spaziergänge machen.
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Um unseren Fellnasen ein optimales Leben bei uns zu ermöglichen, pflegen wir sie besonders gern und wollen ihnen Gutes tun. Mit ein bisschen Glück, geht es unserem Hund dann so gut, dass er besonders alt wird, wie der Golden-Retriever der von Jennifer und Steve Hetterscheidt. Er zählt bisher zu dem ältesten Goldie auf der ganzen Welt! Bestimmt haben Jennifer und Steve mit ihrem hübschen Vierbeiner lange Spaziergänge gemacht und haben ihm genügend Auslauf geboten, schließlich ist das bei Hunden besonders wichtig! Nach einem langen Spaziergang streckt der Hund dann schon mal alle Viere von sich, aber Vorsicht, die Anzeichen weisen daraufhin, dass er wirklich Schmerzen hat:

Schwere Atmung kann darauf hinweisen, dass der Hund Schmerzen hat.
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#1 Dein Hund atmet schwer 

Wenn dein Hund schnell und flach atmet oder besonders stark hechelt, könnte das ein Anzeichen dafür sein, dass er Schmerzen hat. Wenn ihr jedoch von einem langen Spaziergang wieder nach Hause kommt, warte erst einmal 15 Minuten ab, damit sich dein Hund beruhigen kann. Wenn er dann immer noch schwer atmet, solltest du dir aber Gedanken machen. 

Der Hund liegt kraftlos auf dem Sofa und leidet.
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#2 Ist dein Hund besonders "kraftlos"?

Wenn dein Liebling besonders lustlos in der Ecke liegt, sich kaum rührt oder in einer Ecke verkriecht, ist das oft ein Zeichen dafür, dass er sich nicht wohlfühlt. Manchmal haben Hunde dann auch Schmerzen. Versuch daher auf weitere Anzeichen zu achten, denn desto mehr Anzeichen auf deinen Hund zutreffen, desto wahrscheinlicher ist es, dass er tatsächlich unter Schmerzen leidet. 

Die Augen eines Hundes können einen über den Schmerz aufklären, den er empfindet.
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#3 Achte auf die Augen deines Vierbeiners

Natürlich hast du deinen Vierbeiner besonders lieb, sodass du auch mal einen Blick in seine Augen riskieren kannst, ohne dich gleich unbeliebt bei ihm zu machen. Wenn seine Augen blutunterlaufen sind oder seine Pupillen verengt oder erweitert sind, dann hat dein Hund vermutlich starke Schmerzen. Spätestens dann solltest du einen Tierarzt deines Vertrauens aufsuchen und ihn untersuchen lassen. 

Die Körperhaltung eines Vierbeines verrät, ob er sich quält.
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#4 Die Körperhaltung von deinem Hund

Wenn du herausfinden willst, ob dein Hund unter Schmerzen leidet, solltest du auch auf seine Körperhaltung achten. Dein Vierbeiner wird eine gekrümmte Haltung annehmen, sobald er Schmerzen hat. Meist ist dann der Rücken nach oben aufgerichtet und die Bewegungen deines Lieblings sehen etwas steif aus. Sehr wahrscheinlich hat er dann Schmerzen oder fühlt sich nicht sonderlich wohl. Auch ein eingeklemmter Schwanz, häufiges Zittern und Schütteln sowie ein hängender Kopf sollten dich in Alarmbereitschaft versetzen. Geh damit so schnell wie möglich zum Tierarzt! 

Ohne Schmerzen sind Hunde immer an Fressen interessiert.
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#5 Fehlender Appetit

Das eindeutigste Zeichen, dass es deinem Hund nicht gut geht, ist mangelnder Appetit! Denn wer kennt es nicht, dass der geliebte Vierbeiner an den Esstisch getapert kommt, um die Wurst von Herrchen oder Frauchen zu stehlen? Wenn er nicht mal mehr auf ein Leckerli reagiert, das du ihm anbietest, solltest du dir vielleicht Sorgen machen, dass es ihm nicht gut geht oder unter Schmerzen leidet. 

Wenn sich der Hund öfter putzt als sonst, hat er vielleicht Schmerzen.
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#6 Dein Hund leckt sich öfter als sonst ab

Manchmal kann es auch passieren, dass Hunde versuchen an der Stelle, an der sie Schmerzen haben, zu lecken oder sich anfangen zu putzen. Auch wenn keine äußere Verletzung sichtbar ist, kann das eines der Alarmsignale sein, dass dein Vierbeiner Schmerzen hat. Oftmals versuchen Hunde tiefer liegende Verletzungen "sauber zu lecken".