Head Pressing bei deinem Haustier: Wann du sofort handeln solltest

Es schaut süß aus, doch wenn du dein Tier beim „Head Pressing“ siehst, ist es in großer Gefahr. Haustierbesitzer sollten in diesem Fall schnell Hilfe holen!

Manche Krankheiten sind bei den Tieren nicht sofort zu erkennen
Quelle: IMAGO / robertharding

Jeder Haustierbesitzer wird es kennen: Unsere Lieblinge bringen uns jeden Tag aufs Neue zum Lachen und geben uns unendlich viel Liebe. Für die Meisten gehören sie einfach mit zur Familie. Umso schlimmer ist es dann für uns, wenn unsere Haustiere einmal krank werden. Meist macht sich das durch Appetitlosigkeit oder Schwäche bemerkbar. Doch was genau ihnen fehlt, können sie uns ja leider selbst nicht mitteilen. Der Gang zum Tierarzt ist dann immer wieder eine Qual. Nicht immer bekommen wir direkt mit, dass unseren Haustieren etwas fehlt. Hinter manch lustigen Angewohnheiten, die wir lachend bei Social Media posten, verbirgt sich jedoch eine ernstzunehmende Erkrankung. So beispielsweise auch hinter dem Head Pressing.

Auf der nächsten Seite erfährst du, was sich hinter dem gefährlichen "Head Pressing" versteckt...

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Das sogenannte „Head Pressing“ beschreibt das Verhalten, was Hund oder Katze zeigen, wenn sie ihren Kopf gegen eine Wand drücken und längere Zeit in dieser Position bleiben. Was auf den ersten Blick einfach nur lustig aussieht, hat einen ernsten Hintergrund.

Denn die Technik des „Head Pressings“ wenden Tiere, so themeowingvet, genau dann an, wenn sie versuchen von einem Schmerz abzulenken. Somit stellt es ein ernstes Warnsignal dar, das kein Tierbesitzer ignorieren sollte.

Hunderte von Bildern, auf denen Tiere ihren Kopf gegen die Wand drücken, kursieren im Netz. Viele wissen einfach nicht, dass dies keine lustige Macke, sondern einen Schutzmechanismus darstellt.

Erfahrt auf der nächsten Seite, auf welche Krankheiten „Head Pressing“ hindeuten kann...

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Die Gründe für das außergewöhnliche Verhalten eures Tieres können sehr unterschiedlich sein: Auf Tumore, Vergiftungen, sogar Schlaganfälle kann „Head Pressing“ hindeuten. Auch eine Entzündung des Gehirns oder des Nervensystems kann dieses Verhalten bei Tieren auslösen.

All das sind schwere Diagnosen, die eine sofortige Behandlung durch einen Tierarzt erfordern. Nur der kann genau feststellen, ob und was dem Vierbeiner wirklich fehlt. Dabei gilt: Je früher eine Erkrankung erkannt und behandelt wird, desto höher stehen meist die Heilungschancen.

Tierbesitzer sollten besonders bei Verhaltensänderungen ihrer Lieblinge direkt einen Arzt konsultieren. Läuft ein Tier ständig im Kreis, könnte das zum Beispiel auf einen Schlaganfall hindeuten. 

Nicht nur Head Pressing kann ein ernstzunehmendes Problem sein. Katzen- und Hundebesitzer:innen sollten auch auf weitere Warnzeichen achten ...

Ein unsicherer Gang ist ein Warnzeichen
Quelle: IMAGO / Ardea

#1 Unsicherer Gang

Hat dein Tier plötzlich keinen Gleichgewichtssinn mehr und läuft orientierungslos umher, solltest du es ernst nehmen und frühzeitig einen Tierarzt konsultieren! Besonders bei Katzen ist ein unsicherer Gang ein ernstzunehmendes Anzeichen. 

Doch beim Laufen solltest du noch auf etwas anderes achten ...

Wenn Hunde oder Katzen im Kreis laufen, ist das kein gutes Anzeichen
Quelle: IMAGO / agefotostock

#2 Im Kreis laufen

Geht dein Hund oder deine Katze im Kreis, sieht das vermutlich erst einmal lustig aus. Doch dahinter kann sich ein Warnzeichen verbergen, das sowohl auf einen Schlaganfall, eine Vergiftung oder eine Störung des Nervensystems hindeuten kann. Sollte dein Tier sich nicht in wenigen Minuten beruhigen, solltest du fachlichen Rat einholen.

Auch das Sehvermögen solltest du genau beobachten ...

Auch Sehprobleme sollten ernst genommen werden
Quelle: IMAGO / Ardea

#3 Plötzlich auftretende Sehprobleme

Wenn dein Tier bislang immer gut und ohne Probleme sehen konnte, plötzlich jedoch eingeschränkt wird, solltest du dir seine Augen - wenn möglich - genauer anschauen. Kannst du Probleme im Auge (Körnchen, etc.) ausschließen, solltest du nicht lange zögern, bis du fachlichen Rat einholst!

Schon mal gesehen, dass dein Tier in die Luft beißt? Was das bedeuten kann ...

Beißt das Tier in die Luft, kann das ein Warnzeichen sein
Quelle: IMAGO / YAY Images

#4 In die Luft beißen

Schnappt dein Tier nach Luft, will er in den meisten Fällen keine imaginäre Fliege fangen, sondern leidet entweder unter Atemnnot oder ist ein unsicheres Tier und möchte andere vertreiben. Kläre also, ob dein Tier sich wohlfühlt und du ein ängstliches Verhalten ausschließen kannst. Ist dies der Fall, solltest du nach weiteren Warnzeichen Ausschau halten.

Und wenn das Tier nach dem Besitzer beißt?

Wenn das Tier nach dem Besitzer beißt, ist das ein schlechtes Zeichen
Quelle: IMAGO / agefotostock

#5 Nach dem Besitzer beißen

Solltest du deinem Tier nichts angetan haben, ihr ein gutes und inniges Verhältnis haben, es dennoch nach dir beißen, solltest du wachsam sein. Es kann sein, dass es nicht mehr wahrnimmt, wo es ist und sich daher gegen alles und jeden verteidigen möchte.

Ein weiteres Anzeichen solltest du nicht auf die leichte Schulter nehmen ...

Krampfanfälle sollte man ernst nehmen
Quelle: IMAGO / Shotshop

#6 Krampfanfälle

Das Zeichen werden wohl die meisten direkt ernst nehmen, doch viele wissen nicht, dass es auf einen Schlaganfall, Tumor oder ein beeinträchtigtes Nervensystem hindeuten kann. Sollte dein Hund oder deine Katze an einem Krampfanfall leiden, vergeude keine Zeit und hole schnell fachliche Hilfe!

Und was ist, wenn mein Tier strampelt?

Zwanghaftes Strampeln kann ein Warnzeichen sein
Quelle: IMAGO / blickwinkel

#7 Zwanghaftes Strampeln

Beim Spielen strampeln Katzen und Hunde gerne mal mit den Hinterbeinen. Sollte das jedoch abseits des Spielzeugs passieren und zwanghaft geschehen, ist das ein Warnzeichen. Durch das exzessive Strampeln können auch Wunden entstehen, daher solltest du hier doppelt wachsam sein und lieber einmal zu viel den ärztlichen Rat einholen.