14 Lebensmittel, die für den Hund gefährlich sind

Es gibt Lebensmittel, die du deinem geliebten Hund wirklich niemals servieren solltest, da es sonst schlimme Konsequenzen haben könnte. Gefährlich!

Hund, der keine gefährlichen Lebensmittel essen sollten
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Aus Liebe zu unserem Vierbeiner - Weg von folgenden Lebensmitteln:

Manche Lebensmittel scheinen für uns Menschen harmlos und wir lassen sie uns jeden Tag schmecken, doch für unseren Hund hingegen können sie mehr als gefährlich werden. Gewisse Nahrungsmittel sind einfach tabu für unsere Fellnase und sollten weder im Napf landen, noch zwischendrin als Leckerli abfallen. 

14 Lebensmittel, die du deinem Hund niemals geben darfst: 

Wer seinen Hund schützen möchte, sollte darauf achten, was er isst.
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1. Trauben und Rosinen

 
In Trauben und Rosinen befindet sich Oxalsäure, die bei Hunden Nierenschäden verursachen kann. Bei manchen Hunden kann der Verzehr sogar tödlich enden. Erbrechen ist meistens das erste Anzeichen für eine solche Vergiftung. 

Knoblauch ist gefährlich für Hunde
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2. Knoblauch, Bärlauch und Schnittlauch 

Eine ordentliche Portion Knoblauch lässt unser Essen verfeinern und - wer liebt es nicht? 

Doch für unsere Fellnase gehören auch diese Lebensmittel zu den gefährlichen. Denn Laucharten der Gattung Allium können zur Blutarmut von Hunden führen, weil das Hämoglobin der roten Blutkörperchen angegriffen wird. Dosis des Lebensmittels und Gewicht des Hundes entscheiden schließlich über die Stärke der Auswirkung auf seinen Körper. Also: Vorsicht bei Lauch!

Schokolade ist zwar was für Menschen, aber nicht für Hunde.
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3. Schokolade

Was für uns unsere Lieblings-Nervennahrung Nr. 1 ist, ist für die Fellnase leider besonders giftig. Der in Schokolade bzw. Kakao enthaltene Stoff Theobromin ist für Hunde unverträglich. Für Welpen oder winzige Hunde kann bereits eine kleine Dose zur erheblichen Gefahr werden. Durchfall, Unruhe, Erbrechen und ein erhöhter Puls sind dann die typischen Symptome einer Schokoladenvergiftung. Die Folge können Krampfanfälle und ein tödlicher Atemstillstand sein. Schokolade ist wirklich ein absolutes NO GO!

Zwiebeln sind gefährlich für Hunde
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4. Zwiebeln

Für uns lecker und aus fast keinem Gericht wegzudenken: Zwiebeln.

Es liegt an der in Zwiebeln enthaltenen Schwefelsäure, dass sie bereits ab einer Menge von 5 Gramm pro Kg Körpergewicht zu einer toxischen Reaktion deines Hundes führen kann. Sollte dein Hund zufällig von einer Zwiebel genascht haben, so können Durchfall, Herz-Atemprobleme, Erbrechen und ein blutiger Urin die Folge sein. Solche Symptome sollten dann dringend beim Arzt abgeklärt werden. 

Avocados sind gefährlich für Hunde
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5. Avocados

Auch unsere geliebten Avocados gehören unter keinen Umständen auf den Speiseplan des Hundes! Der in Avocados enthaltene Stoff Persin hat eine besonders negative Wirkung auf den Körper der Fellnase und zeigt die toxische Wirkung durch Durchfall oder Erbrechen. Der große Kern der Frucht sollte auf keinem Fall zum Spielen bzw. als Ballersatz oder Spielzeug gebraucht werden, denn hier droht eine große Erstickungsgefahr. Lassen wir die Trendfrucht also lieber auf unseren Tellern!

Kafffe gehört zu den Lebensmitteln, die nicht für Hunde sind
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6. Kaffee

Des Deutschen Lieblings-Heißgetränk ist ein weiteres No Go für unseren Vierbeiner. Konsumiert ein Hund den Kaffee bzw. Kaffeebohnen, so sind Unruhe, Zittern, Krampfanfälle, Überwärmung mit Erbrechen, Durchfall und Herzrhythmusstörungen oftmals die Folge. Die starke Vergiftung wird ausgelöst durch den Stoff Methylxanthin im Koffein. Dieser wirkt stark auf das Nervensystem des Hundes und kann im schlimmsten Fall den Tod des Tieres verursachen. 

Hund, der keine rohen Bohnen essen sollte
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7. Rohe Bohnen

Auch dieses Lebensmittel gehört zu den verbotenen Früchten des Hundespeiseplans. Hier ist besondere Vorsicht geboten, denn Bohnen können dem Hund zwar vorgesetzt werden, allerdings nur im gekochten Zustand. Im rohen Zustand wirkt das dort enthaltene Toxin Phasin auf die roten Blutkörperchen des Hundes und lässt diese verkleben. Fieber, Schwellungen der Leber und Bauchkrämpfe können dann folgen. 

Alkohol ist ein No Go für Hunde.
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8. Alkohol

Viele haben sich das sicherlich schon gedacht, aber auch das Genussmittel Alkohol ist für unseren Hund ein sehr giftiger Stoff. Alkohol ist ein Zellgift, sowohl für uns, als auch für unseren Vierbeiner und deswegen sollte dein Hund niemals in Kontakt mit Alkohol kommen. Sollte er es jedoch trotzdem, so drohen chronische Leber- und Nierenschäden, Erbrechen und Atemnot. Alkohol ist extrem giftig.

Milch ist giftig für viele Tiere.
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9. Milch

Hunde und Katzen sind von Natur aus laktoseintolerant und ihr Körper kann Milchzucker nicht spalten. Das betrifft nicht nur Milch, sondern auch sämtliche andere Milchprodukte wie Käse, Joghurt und Quark. Nascht dein Hund zufällig an Milchprodukten, so ist mit Blähungen, Erbrechen und Durchfall zu rechnen. Hier ist also Vorsicht geboten!

Hunde sollten keine Geflügelknochen zu essen bekommen.
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10. Geflügelknochen

Zum einen können Geflügelknochen leicht zersplittern und Mund, Magen oder den Hals des Hundes verletzen. Zum anderen besteht die Gefahr einer Vergiftung bei einer dauerhaften Knochenfütterung, die eine Verstopfung zur Folge haben kann. Hier gilt also: Dem Hund lieber keine Knochen aus den Essensresten geben. 

Hier erfährst du, welche Essensreste du ohne Bedenken an deinen Vierbeiner verfüttern kannst. 

Gemüsesorten, in denen Solanin ist, können gefährlich für deinen Hund sein.
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#11 Kartoffeln und Co. 

In Lebensmitteln wie Kartoffel, Tomaten oder Auberginen ist Solanin enthalten. Dieser Stoff ist für deine Fellnase ein Giftstoff! Besonders in den grünlichen Stellen ist der Anteil sehr hoch, weshalb sehr rohe oder schon keimende Kartoffeln besonders gefährlich für Hunde sind. Deshalb sind aber zum Beispiel überreife Tomaten hingegen wieder unbedenklich, also die, die keine grünen Stellen mehr haben.

Bei rohem Schweinefleisch sollte man als Hundehalter aufpassen.
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#12 Rohes Schweinefleisch

Wenn das Fleisch vom Schwein noch roh ist, kann es spezielle Herpes-Viren in sich tragen, die für uns Menschen unbedenklich sind, aber bei Hunden führt dieses Aujeszky-Virus zu einer unheilbaren Krankheit, die sogar zum Tod führen kann.  

Hülsenfrüchte wie Erbsen sollten weder Menschen noch Hunde roh verzehren.
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#13 Rohe Hülsenfrüchte

Nicht nur wir Menschen sollten Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen und so weiter lieber nicht essen, wenn sie roh sind - das gilt auch für deinen Vierbeiner. Der Verzehr von großen Mengen kann bei Mensch und Hund dafür sorgen, dass sich die roten Blutkörperchen verklumpen und das kann tödlich enden.

Kommen wir zu unserem nächsten und vorerst letzten Lebensmittel:

Nicht alle menschlichen Lebensmittel sind gut für Hunde.
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#14 Macadamia und Walnüsse

Aus zwei Gründen sollte man bei diesen Nüssen aufpassen: Zum einen sind Nüsse grundsätzlich für Hunde schwierig, da sie einen sehr hohen Fettgehalt haben. Und zum anderen können vor allem frische Nüsse von einem Pilz befallen sein, der zwar nicht zu sehen ist, aber bei dem Tier eine Vergiftung auslöst.

Grundsätzlich sollte man bei allen Lebensmitteln, die eher für Menschen geeignet sind, sich gut informieren ob und in welchen Mengen ein Hund sie verzehren kann.