Maikäfer: Alles was du wissen solltest
Bringen sie Glück und warum fliegen sie uns an? Alles über den Zyklus des Maikäfers und warum Vorsicht vor gefährlichen Doppelgängern gilt.
#5 Maikäfer vs. Junikäfer
Sobald es wärmer wird, schwirren verschiedene Käfer durch die Abenddämmerung. Besonders oft wird der Maikäfer mit seinem nahen Verwandten, dem Junikäfer (offiziell: Gerippter Brachkäfer), verwechselt. Dabei lassen sie sich bei genauem Hinsehen leicht unterscheiden:
- Maikäfer: Er ist mit 2 bis 3 cm spürbar größer, fliegt bereits von Ende April bis Ende Mai (oft auch tagsüber) und fällt durch seine kastanienbraunen Flügel sowie das markante weiße Zickzack-Muster an den Seiten des Hinterleibs auf. Besonders auffällig sind seine großen, fächerartigen Fühler am Kopf, die beim Männchen aus sieben und beim Weibchen aus sechs Blättchen bestehen.
- Junikäfer: Er ist mit 1,5 bis 2 cm deutlich kleiner, schwirrt erst von Juni bis Juli fast ausschließlich in der Abenddämmerung umher und besitzt eine gleichmäßig honig- bis lehmgelbe, stark behaarte Färbung ohne Seitenmuster. Seine Fühlerfächer am Kopf sind im Vergleich winzig, wesentlich kürzer und bestehen bei beiden Geschlechtern aus nur drei deutlich kleineren Lamellen.
Lesetipp: Kennst du übrigens den genauen Unterschied zwischen Wespen, Bienen und Hummeln?