Maikäfer: Alles was du wissen solltest
Bringen sie Glück und warum fliegen sie uns an? Alles über den Zyklus des Maikäfers und warum Vorsicht vor gefährlichen Doppelgängern gilt.
#4 Sanfte Abwehr im eigenen Garten
Wer seine Pflanzen schützen möchte, muss nicht gleich zu chemischen Mitteln greifen. Es gibt hocheffektive, biologische und sanfte Methoden, um die Käfer und Larven im Zaum zu halten, ohne das Ökosystem zu vergiften.
- Nützlinge fördern: Der beste Schutz ist ein naturnaher Garten. Wer Igeln, Maulwürfen und Vögeln Unterschlupf bietet, gibt den natürlichen Feinden der Engerlinge ein Zuhause.
- Nematoden einsetzen: Gegen die Larven im Boden helfen winzige Fadenwürmer (Nematoden der Art Heterorhabditis bacteriophora). Diese werden einfach mit dem Gießwasser ausgebracht. Sie infizieren die Engerlinge und töten sie ab, sind aber für Menschen, Haustiere und Pflanzen völlig harmlos.
- Absammeln am Morgen: Da Maikäfer wechselwarme Tiere sind, fallen sie bei kühlen Morgentemperaturen in eine Kältestarre. Wer die Bäume früh morgens vorsichtig schüttelt, kann die trägen Käfer einfach vom Boden aufsammeln und umsiedeln.