Echte Aufpasser: Das sind die 20 besten Wachhunde

Wachhunde gelten als treue Beschützer für ein sicheres Zuhause. Diese 20 Rassen sind besonders wachsam und mutig. Doch welcher Hund passt am besten zu dir?

Mit einem loyalen Wachhund fühlst du dich jederzeit rundum beschützt.
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Ein unerwartetes Geräusch in der Nacht lässt dich aufschrecken? Mit zuverlässigen Wachhunden an deiner Seite kannst du solche Momente gelassen nehmen. Diese vierbeinigen Beschützer bewachen dein Zuhause mit Hingabe und Mut, als wäre es ihr eigenes Reich. Das Beste daran: Viele dieser wachsamen Fellnasen entwickeln sich mit der richtigen Erziehung zu liebevollen Familienmitgliedern, die ebenso gerne kuscheln, wie sie aufpassen.

Einen Kuvasz solltest du nicht in einer Stadtwohnung halten.
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#20 Kuvasz

Der Kuvasz stammt aus Ungarn und ist ein klassischer Herdenschutzhund mit einer imposanten Erscheinung. Mit seinem dichten, weißen Fell wirkt er zwar elegant, Fremden gegenüber verhält er sich jedoch von Natur aus extrem misstrauisch. Er bewacht Haus und Hof völlig selbstständig und ohne jegliche Anleitung. Aufgrund seines eigenwilligen, stolzen Charakters benötigt der Kuvasz eine sehr konsequente, aber liebevolle Hand bei der Erziehung. Für eine Haltung in einer Stadtwohnung ist dieser freiheitsliebende Hund aber absolut ungeeignet.

Der Kangal ist ein Hund, der nur von erfahrenen Hundehalter*innen geführt werden sollte.
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#19 Anatolischer Hirtenhund (Kangal)*

Dieser Hund ist ein physisches Kraftpaket und weltweit für seine unerschütterliche Wachsamkeit bekannt. Der Kangal besitzt einen extrem stark ausgeprägten Schutzinstinkt, den er seit Jahrhunderten zur Verteidigung von Herden nutzt. Er verteidigt sein zugewiesenes Territorium im Ernstfall absolut kompromisslos gegen jeden Eindringling. Daher gehört diese Rasse ausschließlich in die Hände von sehr erfahrenen Halter*innen, die ein großes, sicher eingezäuntes Grundstück besitzen und die gesetzlichen Auflagen in bestimmten Bundesländern erfüllen können.

Der Do Khyi ist eine sehr alte Hunderasse.
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#18 Tibet Mastiff (Do Khyi)

Der Do Khyi gehört zu den ältesten Hunderassen der Welt und wurde in den Bergen des Himalayas als autarker Wachhund eingesetzt. Er ist extrem territorial, tagsüber oft ruhig im Verhalten, aber nachts hochwachsam. Sobald er eine Bedrohung für sein Revier ausmacht, agiert er völlig furchtlos und eigenständig. Seine Erziehung erfordert tiefes Verständnis für ursprüngliche Hunderassen, da er keinen Kadavergehorsam zeigt und Fremden gegenüber eine natürliche, distanzierte Abneigung besitzt.

Die Bordeauxdogge gilt als sehr treu.
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#17 Bordeauxdogge*

Die Bordeauxdogge wirkt durch ihren massiven Kopf und den muskulösen, kompakten Körper schon aus der Ferne sehr abschreckend auf ungebetene Gäste. Sie besitzt eine bemerkenswert hohe Reizschwelle und agiert primär als defensiver Wächter, der selten grundlos bellt. Im Kreis ihrer Familie gilt sie als treu, anhänglich und sehr sensibel. Wegen ihrer Kraft und dem potenziellen Schutztrieb ist eine frühzeitige Sozialisierung wichtig, zumal sie in einigen Regionen gesetzlichen Beschränkungen unterliegt.

Der Fila Brasileiro gehört nicht in ungeübte Hände!
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#16 Fila Brasileiro*

Der Fila Brasileiro ist für seinen extrem ausgeprägten Schutztrieb weltweit bekannt. In seiner Heimat Brasilien wurde er historisch als Jagd- und Schutzhund eingesetzt. Er baut eine außergewöhnlich enge Bindung zu seinen Bezugspersonen auf, akzeptiert fremde Personen auf dem eigenen Grundstück jedoch absolut nicht. Diese Eigenschaft macht eine professionelle, vorausschauende Führung im Alltag zwingend erforderlich. Ein Fila Brasileiro gehört niemals in Anfänger*innenhände und erfordert die strikte Beachtung lokaler Hundeverordnungen.

Der Appenzeller Sennenhund muss ausgelastet werden.
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#15 Appenzeller Sennenhund

Der Appenzeller Sennenhund ist flink, wendig und hocheffizient beim Melden von jeglichen Unregelmäßigkeiten. Ursprünglich als Treib- und Hofhund in den Alpen gezüchtet, entgeht ihm auf dem gesamten Grundstück keine Bewegung. Er ist sehr lernwillig und eng an seine Familie gebunden. Allerdings benötigt er zwingend eine körperliche und geistige Beschäftigung. Fehlt diese Auslastung, neigt die Rasse dazu, ein unkontrollierbares und für die Nachbarschaft nerviges Dauerbellen am Zaun zu entwickeln.

Der Estrela-Berghund ist nichts für die Stadt.
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#14 Estrela-Berghund

Dieser portugiesische Herdenschutzhund ist ein sehr ruhiger, im Ernstfall aber absolut furchtloser Beschützer. Er beobachtet seine Umgebung stets aufmerksam aus dem Hintergrund und greift nur ein, wenn er eine reale Gefahr für seine Familie erkennt. Er ist extrem robust, wetterfest und braucht eine souveräne, psychisch stabile Bezugsperson. Der Estrela-Berghund ist kein Hund für den städtischen Raum, sondern benötigt ein weitläufiges Areal, das er eigenverantwortlich belaufen und bewachen darf.

Der Broholmer schüchtert meistens schon nur durch sein Aussehen ein.
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#13 Broholmer

Der Broholmer aus Dänemark ist eine wahre Erscheinung, strahlt im Alltag aber eine enorme Gelassenheit aus. Er gilt als defensiver Wachhund, dessen Größe und Masse in den meisten Fällen bereits als ausreichende Abschreckung wirken. Er verhält sich verlässlich sowie stark und geht im Kreis seiner Familie sehr geduldig mit Kindern um. Dennoch darf seine Kraft nicht unterschätzt werden, weshalb eine solide Grunderziehung und Leinenführigkeit unverzichtbar sind.

Es ist gar nicht so einfach, das Vertrauen eines Komondors zu bekommen.
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#12 Komondor

Der ungarische Komondor fällt sofort durch sein langes Schnürenfell auf, ist aber alles andere als ein Kuscheltier. Als ursprünglicher Herdenschutzhund bewacht er sein Grundstück komplett eigenständig. Er wartet nicht auf Befehle, sondern entscheidet im Ernstfall selbst, wie er reagiert. Für Anfänger ist diese Rasse ungeeignet. Die Erziehung erfordert viel Erfahrung, da der Hund Fremden gegenüber dauerhaft misstrauisch bleibt. Er ordnet sich niemals blind unter, weshalb man sein Vertrauen und seinen Respekt geduldig erarbeiten muss.

Der Chow-Chow sieht „ungefährlicher“ aus, als er eigentlich ist.
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#11 Chow-Chow

Der Chow-Chow ist charakterlich sehr eigenwillig, unabhängig und oft auf eine einzige Bezugsperson fixiert. Fremden Menschen gegenüber verhält er sich distanziert, reserviert und manchmal arrogant. Er nimmt die Verteidigung seines Zuhauses sehr ernst und gilt als stolzer, ruhiger Wächter, der fast nie ohne triftigen Grund bellt. Seine Erziehung lässt sich nicht mit Druck erzwingen, sondern erfordert Respekt und Konsequenz. 

Dieser pelzige Bodyguard braucht Action und Liebe im Doppelpack.
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#10 *Deutscher Schäferhund

Der Deutsche Schäferhund ist der Klassiker unter den Wachhunden. Aufgrund seiner Fähigkeiten wird er häufig für Sicherheitsaufgaben eingesetzt, wie im Rahmen der Polizeiarbeit oder im Militär – und das aus gutem Grund. Dieser Hund ist extrem loyal, intelligent und mutig. Fühlt er sich einmal in deiner Familie zu Hause, wird er sie um jeden Preis beschützen. Aber bedenke, dass diese Rasse auch viel Beschäftigung und Aufmerksamkeit benötigt. 

Aber es gibt auch noch andere Rassen, denen der Schäferhund in Sachen Wachsamkeit nichts vormachen kann …

Wenn du deinen Dobermann gut trainierst und sozialisierst, eignet er sich perfekt als Wachhund.
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#9 *Dobermann

Wenn du nach einem Hund suchst, der gleichermaßen elegant und furchtlos ist, dann könnte der Dobermann für dich in Frage kommen. Trotz seines imposanten Aussehens ist er sehr familienfreundlich und beschützt seine Liebsten mit Herzblut. Ein Dobermann lässt sich gut trainieren und ist daher perfekt für die Aufgabe als Wachhund geeignet. Ache jedoch immer darauf, dass dein Hund von Anfang an gut sozialisiert wird, so dass er kein grundsätzliches Misstrauen gegenüber allem Neuen entwickelt. 

Eine weitere Rasse eignet sich perfekt für den Schutz von Haus und Hof ...

Rottweiler sind sanfter und zugleich muskulöse Riesen mit Beschützerinstinkt.
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#8 *Rottweiler

Der Rottweiler hat einen hervorragenden Ruf als Beschützer. Mit seinem massiven Körperbau und starken Kiefer ist er schon von Natur aus abschreckend. Doch was viele nicht wissen: Rottweiler sind extrem loyal und familienorientiert. Richtig sozialisiert beschützt er nicht nur das Zuhause, sondern ist auch ein liebevoller Begleiter. Ein Rottweiler muss von Anfang an mit klarer Führung erzogen werden. Außerdem gehören sie zu den Hunderassen, die am meisten bellen und ihre Grenzen gerne austesten. Suchst du nach einem Anfängerhund, könnte eine andere Rasse besser geeignet sein.  

Noch eine andere Rasse strahlt Stärke und Loyalität aus ...

Der Bullmastiff ist bekannt für seine Kombination aus Schutzinstinkt und Familiensinn.
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#7 Bullmastiff

Dieser mächtige Hund ist eine Kreuzung aus Bulldogge und Mastiff und vereint das Beste beider Welten. Der Bullmastiff ist ruhig, aber aufmerksam. Mit seiner Größe und seinem natürlichen Schutzinstinkt ist er ein effektiver Wächter, ohne dass er dabei ständig bellt. Darüber hinaus lässt er sich nicht so leicht erschrecken und bleibt auch in stressigen Situationen cool. Der Bullmastiff ist sehr liebevoll zu seiner Familie und besonders geduldig mit Kindern.

Der nächste Hund mag vielleicht nicht so aussehen, allerdings steckt ein großer Beschützer in ihm …

Dieser sensible Riese bewacht dein Zuhause mit Energie und Herz.
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#6 Riesenschnauzer

Der Riesenschnauzer ist nicht nur wegen seiner markanten Augenbrauen und des Bartes ein Hingucker, sondern auch wegen seiner Wachsamkeit. Schnauzer sind unglaublich energiegeladen und benötigen viel Bewegung – ideal, um ein großes Grundstück im Blick zu behalten. Ihr hoher Wachinstinkt macht sie zu tollen Wachhunden. Trotz seiner Größe sind Riesenschnauzer oft recht sensibel, das solltest du bei der Erziehung beachten. Liebevolle Konsequenz ist hier das A und O. 

Du suchst einen Hund, der mutig wie ein Löwe ist? Dann kommt  vielleicht  die nächste Rasse in Frage ...

Ridgebacks lieben dich bedingungslos und beschützen dich genauso.
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#5 *Rhodesian Ridgeback

Der Rhodesian Ridgeback stammt ursprünglich aus Südafrika, wo er für die Löwenjagd gezüchtet wurde. Kein Wunder also, dass er zu den furchtlosesten Wachhunden gehört. Dieser kraftvolle Hund ist äußerst unabhängig und liebt seine Familie bedingungslos. Seine Mut und Ruhe machen ihn zum perfekten Wachhund, der nur in extremen Situationen eingreift. Auch hier solltest du wissen, dass die Erziehung eines Ridgebacks nicht ganz einfach sein kann. Hundeerfahrung ist bei dieser Rasse sicherlich hilfreich. 

Aber wir dürfen eine ganz bestimmte Rasse nicht vergessen, die in jeder Situation Ruhe bewahrt …

Ein ruhiger Wachhund: Akitas sind treu, mutig und immer wachsam.
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#4 Akita

Der Akita ist in Japan als Symbol von Loyalität und Mut bekannt. Dieser Hund ist extrem ruhig und bellt kaum – was ihn zum perfekten „stillen Wächter“ macht. Wenn es ernst wird, zeigt der Akita jedoch keinerlei Scheu, sein Zuhause und seine Liebsten zu verteidigen. Seine ausgeprägte Bindung zu seiner Familie macht ihn zu einem treuen Begleiter. Akitas eigenen sich sogar als Begleithunde, sind durch ihre Charakterstärke jedoch nichts für Anfänger.

Und wenn du einen Hund suchst, der Kraft und Eleganz verkörpert, ist der nächste perfekt geeignet ...

Cane Corsos sind für ihre Loyalität und Stärke bekannt.
Quelle: IMAGO / imagebroker

#3 Cane Corso

Der Cane Corso stammt aus Italien und ist ein kräftiger und majestätischer Hund. Mit seinem muskulösen Körperbau und seiner natürlichen Autorität wird er oft als der perfekte Wachhund bezeichnet. Er ist äußerst loyal gegenüber seiner Familie, aber gegenüber Fremden sehr reserviert. Ein Cane Corso braucht klare Führung, belohnt aber mit absolutem Schutz und Hingabe. Bedenke, dass der Cane Corso sehr stark ist, du solltest ihn also wirklich gut erziehen, da du ihn andernfalls nicht halten kannst. 

Die nächste Rasse stammt aus unserem Nachbarland und ist ebenfalls ein gradioser Beschützer ...

Dieser vierbeinige Superheld freut sich über viel Training und Bewegung.
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#2 Belgischer Malinois

Der Belgische Malinois ist ähnlich wie der Deutsche Schäferhund, aber oft noch agiler und schneller. Dieser Hund wird ebenfalls häufig von Polizei und Militär eingesetzt. Er ist für seine unglaubliche Arbeitseinstellung und sein Talent im Schutzdienst bekannt. Ein Malinois braucht viel Training und Bewegung, aber wenn du ihn richtig beschäftigst, wird er zu deinem besten Beschützer. Langeweile mag diese Rasse gar nicht. 

Zu guter Letzt gibt es noch einen echten Klassiker unter den Wachhunden …

Dogo Argentinos schmusen genauso gern, wie sie dich beschützen und gelten teilweise als Listenhunde.
Quelle: IMAGO / Pond5 Images

#1 *Dogo Argentino

Der Dogo Argentino wurde ursprünglich für die Jagd auf Wildschweine gezüchtet. Seine Furchtlosigkeit und Kraft machen ihn zu einem idealen Wachhund, der auch vor größeren Gefahren nicht zurückschreckt. Trotz seines furchteinflößenden Aussehens ist der Dogo extrem anhänglich und familienfreundlich. Richtig sozialisiert, wird er zum perfekten Wachhund und liebevollen Familienmitglied. Bedenke, dass diese Hunderasse in manchen Bundesländern als Listenhund geführt wird. 

Ein Detail solltest du abschließend immer bedenken ...

Viele Hunde sind leider von Merkmalen der Qualzucht betroffen. Das sollte man als Hundehalter beachten.
Quelle: IMAGO / imagebroker

*Disclaimer: Es ist wichtig anzumerken, dass dieser Artikel nicht dazu gedacht ist, zum Kauf oder zur Unterstützung bestimmter Hunderassen zu animieren. Die Qualzucht bei Hunden wird aus Sicht des Tierschutzes immer mehr als besorgniserregendes Problem erkannt und sollte daher kritisch betrachtet werden. Stubentiger, die durch gezielte Zuchtpraktiken auf bestimmte äußerliche Merkmale gezüchtet werden, können oft mit schwerwiegenden Gesundheitsproblemen und einem erhöhten Risiko für genetisch bedingte Krankheiten konfrontiert sein. Bevor du dich für den Kauf oder für die Adoption eines Hundes entscheidest, solltest du dich also ausreichend über das Thema informieren. Darüber hinaus ist es ratsam, Tierheime und Rettungsorganisationen in Betracht zu ziehen, um einem Hund in Not ein liebevolles Zuhause zu bieten.

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