England: Pinguine bekommen Seifenblasen-Maschine und lieben es
Seifenblasen scheinen nicht nur Kinder zu faszinieren, sondern auch Tiere! Diese Pinguine in England bekamen eine Seifenblasen-Maschine und flippten aus!

Gerade bei Zoo-Tieren ist es wichtig, dass man für Abwechslung sorgt - sonst kann es ihnen ganz schön langweilig werden! Während des Corona-Lockdowns bekamen die Pinguine im Newquay Zoo in England deshalb ein besonderes Geschenk: Da die Besucher ausblieben, versuchte der Zoo die Tiere mit einer Seifenblasen-Maschine zu entertainen! Und, was sollen wir sagen: Es klappte fabelhaft.
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Überraschung für die Pinguine
Als der Corona-Lockdown beschlossen wurde, um eine weitere Verbreitung des Viruses in Schach zu halten, hieß das auch für Zootiere, dass ihre Routine wegfallen würde. Die täglichen Besucher und Fütterungs-Shows, die für die Tiere wie Rituale sind, blieben aus und somit gab es nur noch die ganz normale Futterzeit, ohne Entertainment, Zuschauer und Gejubel.
Gerade Pinguine sind sehr soziale Tiere: Die Seevögel gelten zum Beispiel auch als monogam - wenn sich ein Pinguin-Männchen in eine Pinguin-Dame verguckt, schenkt er ihr einen Kieselstein, das tierische Pendant zum Verlobungsring. Als die Routine der sozialen Wesen jedoch ausfiel, waren die Tiere so gelangweilt, dass sie Blättern im Wind nachgelaufen sein sollen.
So kam es also zur Seifenblasen-Idee...
Die Pinguine sind entzückt von den Seifenblasen
Der Zoo erhielt über eine Spende von dem Londoner Geschenke-Service "The Little Surprises" ein Geschenk: Sie sendeten dem Zoo die Seifenblasen-Maschine, die sofort installiert und angeschmissen wurde. Und das zur Freude der Pinguine! Wie ihr auf dem Instagram-Account des englischen Zoos sehen könnt, haben die Tiere eine riesige Freunde an den Seifenblasen. Zuerst scheinen sie noch etwas neugierig und vorsichtig zu schauen, was da um sie herumschwebt, doch es wird schnell klar, dass die Überraschung gelungen ist. Da Pinguine Raubtiere sind, scheinen sie den Seifenblasen besonders gerne hinterherzujagen!
Einige Zoos waren durch Corona vor eine große Herausforderung gestellt...
Zoos haben eine schwere Zeit während Corona
Es ist nicht nur für uns Menschen eine Freude, den Pinguinen bei Spielen mit den Seifenblasen zuzusehen, auch für die Tiere ist es eine wichtige Beschäftigung. Denn das Jagen und Spielen kann dazu beitragen, dass die Tiere auch mental fit bleiben und nicht lethargisch werden.
Einige Zoos mussten während Corona schwere finanzielle Einbußen in Kauf nehmen, da die Zoos zumindest zu Beginn der Pandemie schließen mussten. Der Newquay Zoo ruft deshalb auf Instagram dazu auf, einen der Pinguine zu adoptieren - damit kann man Zoo und Tiere in dieser schwierigen Zeit unterstützen.
Auf der nächsten Seite erfährst du noch ein paar fun facts über Pinguine:

Ein paar Fun Facts über Pinguine
Was weißt du eigentlich so über Pinguine? Man könnte fast meinen, dass es sich bei ihnen um tollpatschige Tiere handelt, da sie an Land so lustig herumwatscheln - allerdings sind sie exzellente Schwimmer. In einer Stunde können sie im Wasser schon einmal 10 km zurücklegen. Dazu können sie außerdem bis zu 500m tief tauchen. Wahnsinn, oder? Und wenn sie wieder aus dem Wasser kommen wollen, springen sie einfach zurück an Land. Ausgewachsene Pinguine können aus dem Wasser heraus bis zu 1,80m hüpfen.
Frieren Pinguine eigentlich? Temperaturen bis zu minus 70 Grad Celsius sind kein Problem für Pinguine, ihr Gefieder und eine Fettschicht schützen sie vor der Kälte.
In Zoos können Pinguine auch mal um die 30 Jahre alt werden - wir hoffen natürlich, dass ihre Lebenserwartung von der Seifenblasen-Maschine positiv beeinflusst wird!