4 Dinge auf die du achten solltest, wenn du Hund und Katze hältst

Hund und Katze zusammen halten? So klappt es reibungslos:

Hund und Katze nebeneinander
Quelle: IMAGO / VWPics RF

Wer behauptet, man könne entweder nur #teamhund oder #teamkatze sein, ist wirklich herzlos. Wir meinen, ganz ehrlich, wie soll man sich bitte zwischen diesen sehr unterschiedlichen und damit auf ihre Weise höchst liebenswerten Kreaturen entscheiden? Geht nicht, sagen wir ja! Muss man zum Glück aber auch nicht, denn Hund und Katze lassen sich – entgegen jeden Klischees – super zusammen halten. 

Damit sich zwischen den beiden Vierbeinern jedoch wirklich eine innige Freundschaft aufbauen kann, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Die wichtigsten präsentieren wir dir auf den nächsten Seiten:

Hund und Katze, die einander genau betrachten
Quelle: IMAGO / Cavan Images

#1: Gleich und gleich gesellt sich gern

Die beiden Tiere sollten möglichst in der gleichen Altersstufe sein, um sie aneinander zu gewöhnen. Am einfachsten ist es, eine junge Katze und einen jungen Hund zusammenzubringen: So kann man sicherstellen, dass die Katze schon in jungen Jahren gute Erinnerungen an Hunde knüpft und keine Ängste entwickelt. Außerdem wird es beiden leichter fallen, sich aufeinander einzustellen (zum Beispiel was die Körpersprache und Kommunikation betrifft). Gib deiner Katze Zeit, Vertrauen zu ihrem tierischen Gegenüber zu fassen. Denn während Hunde soziale Wesen sind und weit offenere auf neue Familienmitglieder zugehen, fällt dies Katzen als Einzelgänger etwas schwerer.

Ist die Vertrauensphase aber erst einmal erreicht, hält die Freundschaft zwischen beiden Tieren auf Lebzeiten. 

Hunde und Katzen sollten für ihr gutes Verhalten belohnt werden
Quelle: IMAGO / agefotostock

#2: Gutes Verhalten belohnen

Hunde verfügen über einen (je nach Rasse stark) ausgeprägten Jagdtrieb, der das Verhältnis zu Katzen unter Umständen erschwert, wenn beide nicht zusammen aufgewachsen sind. Bringst du die Katze also in den Haushalt dazu, wohingegen du deinen Hund schon lange besitzt, solltest du sein positives Verhalten der Fellnase gegenüber durch Belohnungen und Lob verstärken. Im Handumdrehen wird er sich auf den/die Neue/n einstellen und sie nicht mehr als potentielle Beute, sondern als zu schützendes Familienmitglied ansehen. 

Katze, die einen Hund neckt in einem Haushalt
Quelle: imago images / Shotshop

#3: Langsames Kennenlernen

Bevor der neue Hund oder die neue Katze bei dir einzieht, solltest du sie Schritt für Schritt aneinander gewöhnen: Schon eine Woche vor "Einzug" kannst du so zum Beispiel eine Decke mit dem Geruch des/der Neue/n mitbringen und umgekehrt auch etwas beim Züchter oder im Tierheim hinterlassen, das nach deinem Haustier riecht. Der Katze kannst du außerdem Hundegebell vorspielen, damit sie sich beim ersten Kontakt nicht erschreckt. 

Steht das erste Treffen dann an, sollten beide satt (alias zufrieden) sein – das erspart dir so manchen Ärger. Dann legst du deinen Hund an eine Leine und führst ihn langsam in ein neutrales Zimmer, in dem die Katze sich schon befindet. Die beiden dürfen sich dann einige Minuten aus der Ferne betrachten. Als erster Kontakt ist das völlig ausreichend, denn zu Beginn solltest du die beiden strikt in unterschiedlichen Räumen halten. Das Kennenlernen kannst du dann über die Tage weiter steigern, bis die beiden sich am Ende selbst beschnuppern. 

Hundenapf, der getrennt vom Futter der Katze aufgestellt werden sollte
Quelle: imago images / Panthermedia

#4: Die Fressplätze trennen

Es ist ratsam, die Futterstellen deiner Lieblinge strikt voneinander zu trennen, da ansonsten Futterneid entstehen könnte. Platziere den Napf deiner Katze erhöht, damit dein Hund ihr nicht das Essen klaut – das wäre weder für sie noch für ihn besonders gut. 

Gleiches gilt übrigens auch für das Katzenklo: Es sollte für deinen Hund absolute Tabu-Zone sein!