Unglaublicher Fossilienfund in Mexiko

Fast das gesamte Skelett wurde entdeckt

Wenn es um Ausgrabungen und archäologische Funde geht, denken viele entweder an die Abenteuer von Indiana Jones oder den Film Jurassic Park. In der Realität wird es jedoch schon als Sensationsfund gefeiert, wenn nur kleine Knochen oder die Grundmauern von Häusern ausgegraben werden.

Doch nun gelang einem mexikanischen Forscherteam ein spektakulärer Fund: Sie fanden in einer Art Wasserloch auf der Halbinsel Yucatán den Großteil eines gut erhaltenen Skeletts. Nach einer kurzen Prüfung war klar, um welches Tier es sich bei neuen Spezies Xibalbaonyx oviceps handelte ...

Welche Tierart sich hinter dem komplizierten Namen verbirgt, seht ihr auf der nächsten Seite.

Ganz richtig: Bei dem entdeckten Fossil handelt es sich um ein prähistorisches Riesenfaultier, das vor rund 10.000 Jahren gelebt haben soll. Vermutlich fiel es in das Loch, als es kein oder nur wenig Wasser in sich hatte.

Bisher konnte leider noch nicht das gesamte Skelett ausgegraben werden, aber die Forscher sind sich sicher, dass nur 50 Meter unter der Fundstelle die restlichen Knochen liegen. Das Besondere an dem Fund: Bisher kannte man nur eine Faultier-Spezies, die so riesig war und lebte, während der moderne Mensch sich aufmachte, die Welt zu erobern ...

Erfahrt mehr auf der dritten Seite.

Wie groß genau die neu gefundene Spezies ist sowie weitere Details über den sensationellen Fund, wollen die Forscher nächstes Jahr bekannt geben, wenn die Untersuchungen fortgeschrittener sind.

Allerdings könnte es das bisher bekannte größte Faultier überragen, das auf der Erde gelebt hat: Den sogenannten Megatherium americanum, der mit sechs Metern Länge so groß wie ein Elefant war. Damit kann Sid aus Ice Age wohl kaum mithalten.