Sein Hund war plötzlich verschwunden

Eine dramatische Suche begann

Arthur Renowitzky aus dem US-amerikanischen Oakland/Kalifornien führte ein ganz normales Leben - bis ihm ein Räuber während eines brutalen Überfalls anschoss. Seitdem ist Arthur zwar an seinen Rollstuhl gefesselt, gab aber nie auf: Um anderen Opfern von Un- und Überfällen Mut zu geben, die ebenfalls unter schweren körperlichen Einschränkungen leiden, gründete er 2007 die Life Goes On Foundation (zDt.: 'Das Leben geht weiter'-Stiftung).

Was ihm persönlich Mut machte und seinen Lebenswillen aufrecht erhielt, war eine ganz besondere Freundschaft: Die zu seinem Therapiehund Love, einer Toypudel-Dame. Überall begleitet ihn die Hündin mit, auch in den Supermarkt. Als er den jedoch vor kurzem verließ und nur kurz nicht auf seine stete Begleiterin achtete, war die auf einmal verschwunden - jemand hatte Love gestohlen.

Wie die tragische Suche nach Love verlief, lest ihr auf den folgenden Seiten.

Arthur war am Boden zerstört. Wer würde einfach einen Hund stehlen? Dazu einen, der eine Weste trägt, auf der "Therapiehund" steht und neben einem Rollstuhlfahrer steht? Hinzu kam noch eine andere Sorge: Love wurde erst vor kurzem operativ ein Tumor entfernt und sie brauchte dringend ihre Medikamente. Es war ein Wettlauf gegen die Zeit.

Gemeinsam mit seiner besten Freundin Samantha Goldie suchte er intensiv nach seiner geliebten Hündin. Ganze 28 Stunden am Stück, ohne einen Moment Schlaf zu kriegen, verteilten die beiden überall Flugblätter und sprachen dutzende Passanten an - aber vergeblich. Selbst die hohe Belohnung schien nicht zu verfangen. Doch dann erhielt Arthur einen erstaunlichen Anruf.

Was mit Love geschehen war, seht ihr auf Seite 3.

Ein Anwohner hatte eine obdachlose Frau mit einem Hund beobachtet, der Love zum verwechseln ähnlich war. Darauf angesprochen, verkaufte sie ihm den Vierbeiner für 50 US-Dollar. 

Selbstverständlich brachte der Held der Stunde die gekaufte Hündin zu Arthur - und tatsächlich: Es war die verzweifelt gesuchte Love! Überglücklich schloss er seine Love in die Arme und bedankte sich bei dem hilfsbereiten Anwohner. Und eines ist sicher: Seine ihm so wertvolle Hündin wird nicht so schnell wieder aus den Augen lassen. Auch nicht für eine Sekunde.