10 Dinge, die du wissen solltest, wenn du einen Welpen adoptierst

Damit er sich völlig wohlfühlt

Welpe braun

Aww, Welpen sind einfach zuckersüß! Da ist es nicht verwunderlich, dass viele bei der Anschaffung eines neuen Familienmitglieds auf einen süßen Welpen setzen. Doch gerade, wenn man keinerlei Erfahrung mit Hunden hat, gibt es viele Dinge zu beachten. Vor allem, wenn die Hunde so jung sind, kann man bei der Erziehung in einige Fettnäpfchen treten. Daher solltest du vor der Adoption einige Punkte im Hinterkopf haben. Wir haben sie zusammengefasst! 

Welpe weiß

1. Mache dein Haus ,,welpensicher"

In einer Wohnung oder einem Haus lauern ziemlich viele Gefahren für einen kleinen Welpen. Deshalb solltest du deine eigenen vier Wände in jedem Fall welpensicher machen und alle Gegenstände, die dem Neuankömmling gefährlich werden können, wegräumen. Besonders Hundebabys neigen dazu, alles anzuknabbern und auf Dingen herum zu kauen. Kinderspielzeug, Elektrokabel, Büroutensillien oder Medikamente und Putzmittel sollten außer Reichweite gestellt werden. Auch steile Treppen und kleine Lücken sollten blockiert werden. 

Baby Hund

2. Dem Welpen Sicherheit geben

Gerade beim ersten Aufeinandertreffen ist man aufgeregt. Lass deinen Welpen deine Nervosität nicht spüren und gib ihm das Gefühl, dass er sich geborgen fühlen kann. Zuhause solltest du deinem Neuankömmling etwas Zeit geben, die Umgebung zu erkunden und Vertrauen aufzubauen. Dränge dich nicht zu sehr auf, aber bleibe immer in seiner Nähe. Außerdem solltest du direkt Grenzen setzen und darauf achten, dass er nichts ,,Verbotenes" zerkaut. 

Hund wird getragen

3. Stubenrein werden

Gerade am Anfang schert sich der Welpe nicht darum, wo er hinpinkelt. Daher solltest du das Verhalten, bevor er zum Pinkeln ansetzt, deuten können und ihn nach draußen bringen, bevor er seine Absicht in die Tat umsetzen kann. Wenn er sein Geschäft an vorgesehener Stelle verrichtet, solltest du ihn belohnen. Wenn es mal nicht so klappt, wie du es dir vorstellst, verliere nicht die Geduld. Manche Hunde brauchen mehrere Wochen, um stubenrein zu werden. 

Hund wird gestreichelt

4. Sitz- und Platz-Übungen 

Gerade in der Anfangsphase macht es unheimlich Spaß, einem Hund etwas beizubringen. Dabei solltest du deine Ziele jedoch nicht zu hoch ansetzen. Beginne mit den einfachen Sitz- und Platz-Kommandos und arbeite dich dann weiter nach oben. Wenn dein Welpe das Kommando ausführt, solltest du ihn sofort belohnen. Das Kommando ,,Komm!" verbindest du am besten mit der Futterausgabe. Außerdem solltest du darauf achten, nicht immer nur seinen Namen, sondern immer auch den jeweiligen Befehl zu rufen. 

Hund an der Leine

5. Gassi gehen

Wenn sich dein Welpe die ersten Tage an dich, die anderen Familienmitglieder und seine Umgebung gewöhnt hat, kannst du den ersten Schritt nach draußen wagen. Dabei lernt dein Welpe, wie er sich gegenüber anderen Hunden und Menschen verhalten kann. Du solltest aber darauf achten, dass ihn die neue Umgebung nicht verängstigt und daher zunächst große Menschenmassen meiden. Darüber hinaus solltest du ihn in jedem Falle anleinen. 

Huskey

6. Arztsuche und Versicherung

Eine Grundimpfung hat ein Welpe meist schon beim Züchter erhalten. Diese Impfung sollte allerdings immer wieder aufgefrischt werden. Die Empfehlung des Arztes solltest du direkt nach der Adoption einholen. So kannst du keine Impfung verpassen. Gleichzeitig ist es wichtig, sich mit einem Versicherungsschutz auseinanderzusetzen. Denn man haftet für alles, was der kleine Racker so anstellt. Die richtige Versicherung kann dich im Ernstfall schützen!

wartender Hund

7. Ans Alleinsein gewöhnen

Ja, der neue Welpe ist total putzig und du würdest ihm am liebsten den ganzen Tag nur zusehen und mit ihm kuscheln. Doch irgendwann geht auch dein normaler Alltag wieder los und dann ist dein Welpe auch manchmal lange am Stück alleine zuhause. Daher solltest du ihn von Anfang an an das Alleinsein gewöhnen. Er sollte lernen, über einen längeren Zeitraum still zu liegen und nicht komplett zu randalieren, wenn du das Haus verlässt. 

Schlafender Hund

8. Schaffe einen Welpenplatz

Das kleine Hundebaby muss bei der Adoption notgedrungen seine Mutter und seine Geschwister verlassen. Das bedeutet viel Stress für den Kleinen. Es ist also wichtig, dass du deinem Welpen einen neuen, sicheren Platz im Haus einrichtest. Ein Schlafplatz, an den er sich ungestört zurückziehen kann, ist also unabdingbar. Vielen Hunden gefällt es, in der Anfangszeit in einer offenen Hundebox zu schlafen. Sie vermittelt Geborgenheit und eine sichere Umgebung. 

Hundeschule

9. Besuche die Hundeschule

Nach einer längeren Eingewöhnungsphase kannst du auch erste Versuche unternehmen, mit deinem Welpen die Hundeschule zu besuchen. Dort lernt dein Welpe nicht nur viele andere Hunde kennen, sondern auch Kommandos und interessante Spiele. Außerdem kann sich dein kleiner Racker dort total austoben! 

Hund der spielt

10. Das passende Zubehör kaufen

Wenn du einen Welpen in die Familie aufnimmst, darf das nötige Zubehör natürlich nicht fehlen. Abgesehen von einem geeigneten Schlafplatz solltest du einen Futter- und Wassernapf, das richtige Futter, etwas Spielzeug, geeignete Pflegeartikel und eine Transportbox kaufen. Außerdem ist eine passende Leine für Ausflüge und Spaziergänge wichtig. Erstelle dir am besten eine Checkliste, was du alles benötigst, bevor du deinen Welpen schlussendlich abholst.