Bienen, Wespen, Hummeln: Fakten, die du wissen musst
Wespenplage 2026: Was hinter dem Ansturm steckt
In Bäckereien, Konditoreien, Eisdielen und Cafés fällt es vielen Besucher*innen besonders auf: Wespen schwirren um Kuchen, Eis und süße Getränke. Der Eindruck entsteht schnell, dass ungewöhnlich viele Tiere unterwegs sind. Ganz falsch ist dieser Eindruck offenbar nicht. Im Sommer 2026 werden regional tatsächlich viele Wespen beobachtet. Wichtig ist aber: Die Hinweise stammen meist aus Auskünften von Schädlingsbekämpfer*innen. Sie zeigen also vor allem, wo Menschen besonders häufig Probleme mit Wespen melden oder Hilfe suchen.
Können wir wirklich von einer Wespenplage sprechen? Dass gerade mehr Wespen zu sehen sind, hängt von anderen Faktoren ab, unter anderem den hohen Temperaturen. Ist es bereits morgens warm, werden die Tiere entsprechend früh aktiv. Laut Insektenforscher*innen sind der Körperbau der Wespen und ihr soziales Verhalten die Gründe dafür. Aufgrund ihrer Aktivität benötigen die Wespen wiederum mehr Energie – und diese bekommen sie am schnellsten über Zucker. Folglich fliegen sie bereits am Vormittag in großer Zahl umher und machen sich über Plunderteilchen und Kuchen her. Hinzu kommt, dass bei hohen Temperaturen andere Insekten weniger aktiv sind.