Das kannst du tun, wenn dein Hund aggressiv ist

Viele Tierbesitzer achten nicht darauf und unternehmen dann genau das Falsche. Informiere dich also vorher, bevor du etwas tust, was deinem Vierbeiner eventuell schadet.

Das kannst du tun, wenn dein Hund aggressiv ist
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Nicht selten haben Hunde Probleme mit gesteigerter Aggressivität. Häufig werden diese durch mangelhafte Erziehung und/oder schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit verursacht. Nicht selten sind deshalb vor allem Hunde aus Tierheimen und Tierschutzprogrammen davon betroffen. Ein neues Zuhause für sie zu finden kann sich so äußerst schwierig gestalten. Dabei wünschen sie sich nicht sehnlicher als das. 

Aber was kannst du tun, wenn dein Vierbeiner aggressiv ist?

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Schwere Misshandlungen sind oftmals der Grund

Nicht allzu selten passiert es, dass mit Hunden schlecht umgegangen wird, und das schon als Welpe. Dadurch kann es passieren, dass Hunde aggressiv werden. Aggressions- und Verhaltensprobleme sind dann oftmals nicht zu vermeiden.

Viele Vierbeinerbesitzer versuchen die Aggression dann unter Kontrolle zu bekommen oder versuchen schweren Herzens sich von ihrem Vierbeiner zu trennen und in Hände zu geben, die ihm wirklich helfen und ein schönes artgerechtes Leben bieten können. Schließlich ist es nicht jedem möglich, sich fachgerecht um die Problematik zu kümmern: Manche beißen, andere fürchten sich vor der bloßen Berührung durch den Menschen, wieder andere leiden unter Zerstörungswut.

Doch es ist auch richtig und wichtig diesen Hunden eine zweite Chance zu geben endlich Glück und eine Familie zu finden. Wenn du dich also dafür entscheidest einen Hund zu adoptieren, solltest du die folgenden Punkte unbedingt beachten: 

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Kenne die Anzeichen

Anzeichen für gesteigerte Aggressivität oder Verhaltensprobleme lassen sich bereits früh erkennen, wenn man die Anzeichen kennt.

Oftmals raten Trainer für verhaltensauffällige Hunde, dass man Hunde, dass man bei einer Adoption vorsichtig sein solle, da man die Vergangenheit des Hundes nicht kennen würde. Man sollte dann das Verhalten genau beobachten. Wenn er bellt, sobald er ein Kind sieht, kann man sich oft sicher sein, dass da etwas nicht ganz koscher ist. Entweder der Hund ist überaus erfreut oder er ist ängstlich und möchte das Kind verscheuchen.

Die Unsicherheit kann sich auch so äußern, dass der Hund seinen Kopf neigt oder sich von dem Kind weg dreht. Vielleicht leckt er sich sogar die Lippen oder jault. Die Unsicherheit kann früher oder später zu Aggression werden, die dazu führt, dass der Hund beißt. 

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Schließe medizinische Gründe aus 

Als ersten Schritt sollte man den Hund bei Verhaltensauffälligkeiten zum Tierarzt bringen. So können medizinische Gründe ausgeschlossen werden, denn auch Schmerzen, Krankheiten oder altersbedingte Verwirrtheit des Vierbeiners, kann ein Grund für Verhaltensauffälligkeiten sein. 

Wenn alle medizinischen Gründe für das Fehlverhalten ausgeschlossen werden konnten, solltest du dich auf die Suche nach einem professionellen Hundetrainer machen. Dann solltest du darauf achten:

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Hol dir Hilfe durch einen Experten 

Hundebesitzer sollten nicht versuchen ihren Hund auf eigene Faust zu therapieren. Gerade die ersten Monate nach einer Adoption sind schwierig und ausschlaggebend für die zukünftige Gemeinschaft zwischen Zwei- und Vierbeiner. 

Es kann auch vorkommen, dass sich das Verhalten des Hundes ändert, sobald er sich an sein neues Zuhause gewöhnt hat. Es ist deshalb wichtig rechtzeitig mit der Sozialisierung und Aufarbeitung traumatischer Erlebnisse zu beginnen. 

Halte bereits vor der Adoption Ausschau nach einem geeigneten Hundetrainer. Du solltest darauf achten, dass seine Trainingsmethoden artgerecht und professionell sind. Wichtig ist auch, dass du hinter der Art des Trainings stehst. Der Trainer sollte dir außerdem sympathisch sein. Wenn beide Spaß am Training haben stärkt das die gesunde, vertrauensvolle Bindung zwischen Hund und Herrchen. 

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Die Probleme, die mit der Adoption eines Hundes einhergehen sind sicherlich nicht einfach. Sie können frustrierend und angsteinflößend wirken. Doch am Ende wird dir dein Hund zeigen: Ich bin die Mühe wert! Wer es ins Herz des Tieres geschafft hat, wird einen wahren Freund auf Lebenszeit bekommen. Versprochen!