6 häufige Fehler, die man bei der Katzenerziehung machen kann

Du hast dir vorgenommen eine kleine Katze zu adoptieren? Wir helfen dir die 6 häufigsten Fehler in der Katzenerziehung zu vermeiden.

Ein Fehler bei der Erziehung der Katze ist sie anzuschreien
Quelle: imago images / Agentur 54 Grad

Hast du gerade eine kleine Katze adoptiert oder spielst mit dem Gedanken? Das ist eine tolle Idee! Katzen sind sehr liebe Lebewesen und sind ihrem Besitzer ein Leben lang treu. So süß sie auch sind, können sie, vor allem wenn sie noch klein sind, ganz schön Unruhe anstiften. Das sollte man sich nicht gefallen lassen. Allerdings gibt es auch einige Fehler, die man bei der Erziehung eines Kätzchens unbedingt vermeiden sollte. Das sind sie:

1. Die Katze inkonsequent erziehen

Wichtig ist es schon am Anfang einige Regeln für sich, die Katze, aber auch für den Rest der Familie aufzustellen. Wenn festgelegt wird, dass die Katze nicht ins Bett darf, sollte das auch konsequent durchgezogen werden. Du solltest es also nicht an einem Tag verbieten und am nächsten wieder zulassen. Dein Haustier wird dann nur verwirrt sein und am Ende nicht wissen, was erlaubt ist und was nicht. Auch die restlichen Familienmitglieder sollten sich daran halten und die Katze immer belehren, wenn sie etwas unerlaubtes macht. 

Katze hat Angst, weil sie geschlagen wurde
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2. Gewalttätig sein

Dieser Tipp gilt natürlich nicht nur für Katzen, sondern betrifft auch alle anderen Haustiere, Kinder und jegliche Mitmenschen. Denn Gewalt ist nie die richtige Lösung. Du solltest deine Katze nie schlagen, schubsen oder ihr ähnliches antun. Euer Verhältnis wird so dauerhaft gestört sein und deine Katze würde dir nie wieder vertrauen. Wahrscheinlich würde sie sich so unwohl in ihrem eigenen Zuhause fühlen, dass sie sogar weglaufen könnte. Brutalität und Gewalt sind also allgemein bei der Tiererziehung ein großes No-Go.

Ein Fehler bei der Erziehung der Katze ist sie anzuschreien
Quelle: imago images / Frank Sorge

3. Die Katze anschreien

Wie du wahrscheinlich weißt, können Katzen viel besser hören als Menschen. So ist es auch logisch, dass laute Geräusche und Schreie für Katzen noch viel lauter sind, als für uns. Das kann für sie sogar ziemlich schmerzhaft sein. Deshalb ist es sehr wichtig, deine Fellnase nie laut anzuschreien, auch wenn sie etwas angestellt hat
Vor allem wenn du erst einige Zeit später den Unfall bemerkst und sie dann anschreist, wird sie sich an den Unfall gar nicht mehr erinnern können und daher nicht wissen, was sie falsch gemacht hat. Sie wird durch deinen Wutausbruch nur verängstigt und verwirrt. Viel besser ist es der Katze in einem selbstbewussten, aber nicht zu lauten Ton zu belehren.

Ein Fehler bei der Erziehung der Katze ist falsches timing
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4. Schlechtes Timing

Schlechtes Timing kann sowohl bei positiven, als auch bei negativen Ereignissen vorkommen. Wie schon bei Nr. 3 erwählt, können sich Katzen Ereignisse schlecht merken und wissen auch zu dem Zeitpunkt nicht, dass sie etwas Falsches machen. Du solltest dein Haustier also sofort belehren. Am besten geht dies wenn du deiner Katze selbstbewusst, laut, aber nicht schreiend "Nein" sagst und sie anschließend ignorierst. So wird sie wissen, dass sie die Tätigkeit nicht wiederholen soll. Das geht aber auch in die andere Richtung. Wenn dein Fellknäuel zum Beispiel gelernt hat auf das Katzenklo zu gehen, solltest du sie unmittelbar danach mit einem Leckerli und einer Streicheleinheit belohnen.

Katze frisst aus Fressnapf
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5. Die Katze nerven

Katzen sind keine Hunde, sie brauchen Zuwendung, aber auch viel Freiheit. Mal haben sie Lust zu spielen und zu toben, doch manchmal wollen sie auch einfach nur ihre Ruhe. Das sollte man akzeptieren und die Katze in solchen Situationen einfach in Ruhe lassen. Eines solcher Situationen ist das Fressen. Vor allem da sollte man das Streicheln und Spielen lassen. Häufige Störungen können das Tier auf Dauer stressen, sodass es sogar Verhaltensprobleme und Ängste entwickeln kann. Und das wünschst sich schließlich kein Katzenbesitzer!

Ein Fehler bei der Erziehung der Katze ist ungeduldig zu sein
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6. Ungeduldig sein

Es klingt banal, allerdings ist es ein ziemlich wichtiger Baustein der erfolgreichen Erziehung einer Katze. Man darf auf keinen Fall ungeduldig sein, oder gar aufgeben. Wenn du deinem Haustier etwas beibringen möchtest, musst du Ausdauer zeigen. Falls es die Aufgabe nicht auf Anhieb versteht, versuche es immer wieder. Außerdem ist es wichtig, Pausen zu machen. Klappt es heute nicht, klappt es vielleicht morgen! Widme deiner Katze Zeit und zeige ihr deine Zuneigung, dann ist ein erfolgreiches Zusammenleben garantiert!