Als sich sein Herrchen verletzt, weicht er nicht von seiner Seite

Ein wirklich treuer Freund

Sie sind die besten Freunde des Menschen und wirklich jede und jeder kann sich glücklich schätzen, wenn sie einen an ihrer Seite haben. Aber Hunde sind nicht nur bedingungslos loyal: sie können sich bis zur Selbstaufgabe opfern, wenn es nur dem Wohl ihres Frauchens oder Herrchens dient.

Genau das hat der kleine Mischling Tony in Argentinien nun wieder beeindruckend gezeigt. Lange musste er als Straßenhund leben, bis Jesús Hueche ihn fand und kurzerhand in seine Familie aufnahm. Seitdem sind die beiden unzertrennlich und immer gemeinsam anzutreffen. Und das auch an jenem Tag, als Jesús' Leben von einem auf den anderen Moment plötzlich in Gefahr schwebte...

Die ganze tragische Geschichte lest ihr auf den folgenden Seiten:

Jesús wollte einen Baum vor seinem Haus beschneiden, als er auf der Leiter das Gleichgewicht verlor. Er stürzte und fiel auf den Asphalt der Straße - mit dem Kopf voran. Sofort verlor er das Bewusstsein, aber Tony war umgehend alarmiert. Offensichtlich voller Sorge um sein geliebtes Herrchen, das ihn vor einem Leben auf der Straße gerettet hatte, legte er sich verzweifelt auf Jesús' Brustkorb und fing an zu winseln. 

Auch als die alarmierten Rettungssanitäter eintrafen, wich er nicht von der Seite seine Herrchens. Den Helfern bot sich ein herzzerreißender Anblick. Als Jesús sein Bewusstsein kurz wiedererlangte, legte er seinen Arm auf Tony und begann ihn beruhigend zu streicheln - nur, um wieder ohnmächtig zu werden. Auch als die Sanitäter eine stützende Halskrause an den Gestürzten legten, dachte Tony gar nicht daran, Platz zu machen.

Was dann geschah, lest ihr auf der nächsten Seite.

Schließlich wurde Jesús in den Rettungswagen geschoben - natürlich folgte Tony auf Schritt und Tritt. Er versuchte immer wieder, ebenfalls in den Transporter zu springen, um nah bei seinem Herrchen zu sein.

Aber Jesús hatte Glück im Unglück: Er stürzte zwar schwer, aber sowohl sein Schädel als auch seine Wirbelsäule waren unverletzt. Schon bald konnte er das Krankenhaus wieder verlassen - sehr zur Freude seiner Familie. und natürlich Tonys.

Über diesen sagte Jesús: "Eines Tages sahen wir ihn auf der Straße und haben ihn adoptiert. Wir gaben ihm Futter und Liebe, und jetzt ist er Familienmitglied. Für mich ist er wie ein Sohn." - Und das weiß Tony offensichtlich mehr als zu schätzen.