Mann denkt er hat einen Hunde-Welpen adoptiert

Dann realisiert er was wirklich bei ihm im Bett schläft

Mann denkt er hat einen Hunde-Welpen adoptiert

Eigentlich war Ben Hull auf der Suche nach einem Husky-Welpen als er eine Anzeige in der Zeitung entdeckte, die seine Aufmerksamkeit erweckte: Wolfshunde-Welpen abzugeben!

Neugierig geworden machte er sich auf den Weg um sich ein persönliches Bild über die interessante Rasse zu machen. Kaum war er bei der Züchterin angekommen, rannte einer der Welpen auf ihn zu und sprang ihm in die Arme. Sofort war es um Ben geschehen und er verliebte sich augenblicklich in den knuffigen, schwarzen Welpen. 

Noch am selben Tag nahm er ihn mit nach Hause. Unglücklicherweise ohne sich vorher genauer über die Rasse und ihre Eigenheiten zu informieren. 

Mann denkt er hat einen Hunde-Welpen adoptiert

Ein Name war fix gefunden. "Shade" sollte das neue Familienmitglied heißen. Schnell verband die beiden eine innige Freundschaft und tiefes Vertrauen. Trotzdem wurde schnell klar, dass der Wolfshund-Welpe ernste Verhaltensprobleme aufwies und abnormal viel Aufmerksamkeit seines Herrchens einforderte. Da wurde Ben klar: Shade war kein gewöhnlicher Welpe! 

“Anfangs sprang er nur an den Leuten hoch um sie zu begrüßen oder um ihnen über das Gesicht zu lecken. Er erschien mir ein wenig hyperaktiv aber nicht aggressiv. Das änderte sich allerdings als er älter wurde. Plötzlich war sein Verhalten sogar sehr aggressiv."

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Der Rüde entwickelte eine Bindung zu Ben und dessen engsten Familienmitgliedern, wie sie normalerweise nur in einem Rudel Wölfe zu finden ist. Die Folge davon war, dass er keinen anderen in der Nähe seines Rudels akzeptierte und mögliche Feinde durch Bellen und Beißen vertrieb. 

Obwohl sich Ben große Mühe gab Shade ein wolfsgerechtes Leben zu ermöglichen und ihn in Wolfsmanier zu trainieren, musste er schnell einsehen, dass das einfach nicht möglich war.

Mann denkt er hat einen Hunde-Welpen adoptiert

Bei seiner weiteren Recherche über Shades Züchter, stieß Ben außerdem auf Hinweise, die nahe legen, dass im Fall des Rüden Inzest vorliegt. Auch das ist eine Erklärung für das auffällige Verhalten des Rüden.

Schweren Herzens traf Ben deshalb die Entscheidung sich von Shade zu verabschieden. Er brachte den Rüden in ein Asyl speziell für Wölfe namens Wolf Connection. 

"Die Züchterin arbeitete früher selbst in einer Auffangstation für Tiere. Ben vertraute ihr also als er Shade erwarb." verteidigt die Mitarbeiterin der Station, Cate Salansky, Ben's Verhalten. “Inzwischen haben wir herausgefunden, dass die Mutter von Shade vermutlich auch seine Großmutter ist.” 

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Anfangs hatte Shade große Probleme sich in seiner neuen Umgebung zurechtzufinden bis er eine Partnerin fand, die ihm dabei zur Seite stand. Die weiße Wolfshündin Maya spricht eine deutliche Körpersprache und übt durch ihre ruhige Art einen positiven Einfluss auf Shades Verhalten aus. 

Innerhalb mehrerer Jahre brachte sie dem Rüden alles bei was er wissen musste. Dann beschlossen die Mitarbeiter der Organisation, dass es an der Zeit für Shade war, ab sofort alleine klar zu kommen. 

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Seitdem genießt Shade das Leben als freier Wolfshund auf 165 Quadratkilometern. Hin und wieder trifft er sich außerdem noch mit Maya. Zu sogenannten Spieldates. 

Und Ben? Er könnte nicht glücklicher darüber sein, welches Leben Shade jetzt führen darf. Obwohl er inzwischen in den Niederlanden lebt, lässt er es sich nicht nehmen "seinem" Shade einen Besuch abzustatten, wann immer er in den USA ist. 

“Ich bin so dankbar, für die Menschen von Wolf Connection und für die neue Chance im Leben, die sie Shade geben. Jedes Mal wenn ich ihn in seinem neuen Zuhause besuche, ist das für mich ein unbeschreiblich glücklicher und emotionaler Moment."