Kaum jemand weiß, dass diese Tierart bedroht ist...

... und so soll sie nun gerettet werden!

Kaum jemand weiß, dass diese Tierart bedroht ist...

Mal ganz ehrlich: Hättest du geahnt, dass die Giraffe zu den bedrohten Tierarten zählt? Vermutlich nicht; immerhin ist sie in jeder Dokumentation über Afrika zu sehen. Doch tatsächlich steht der Giraffe das Aussterben bevor, wenn nichts unternommen wird.

Sie sind die größten Landsäugetiere, der Hit in jedem Zoo und eines der typischen Symbole für Afrika: Jeder Mensch kennt die Giraffen - doch nur wenige wissen, wie bedroht die Existenz der majestätischen Paarhufer wirklich ist.

Kannst du dir Afrika ohne Giraffen vorstellen? Wenn du noch nicht da warst, vermutlich nicht; denn Bilder und Videos von dort vermitteln uns hierzulande den Eindruck, dass der Anblick der langhalsigen Schönheiten zur afrikanischen Landschaft gehört wie der Sand. Tatsächlich sind sie jedoch weitestgehend nur noch in Süd- und Ostafrika anzutreffen - und bald vielleicht gar nicht mehr, denn innerhalb der letzten 30 Jahre ist die Zahl der Giraffen auf dem roten Kontinent um unglaubliche 40 Prozent gesunken, sodass heute nur noch etwas unter 100.000 Tiere in Afrika leben. Und die Geschwindigkeit, mit der die Giraffen aus den Grassteppen verschwinden, nimmt immer weiter zu. In den letzten 15 Jahren allein starben beinahe 60.000 Tiere!

Woran das liegt und was nun dagegen unternommen werden kann, liest du auf der nächsten Seite!

Kaum jemand weiß, dass diese Tierart bedroht ist...

Schon sehr früh begann die Ausrottung der Giraffe: Bereits im Altertum verschwanden die Giraffen nördlich der Sahara-Wüste immer weiter. Heute leben dort gar keine Giraffen mehr. Und noch immer ist der Mensch der wohl größte Feind der Giraffe.

Denn noch heute machen Jäger den Kontinent unsicher, und auch Giraffen fallen ihnen zum Opfer. Wurden sie früher noch für ihre Felle und Sehnen gejagt, sind sie mittlerweile einfach nur beliebte Beute bei Hobbyjägern - obwohl die Jagd selbstverständlich verboten ist.

Nur in Ostafrika, beispielsweise im Serengeti-Nationalpark, ist die Giraffe noch weit verbreitet. Durch die Ausdehnung von Städten und Siedlungen schrumpft ihr Lebensraum immer weiter. Bis Dezember 2016 galt die Giraffe noch als "ungefährdet", doch seit neuesten Erkenntnissen steht sie nun auf der Liste "gefährdeter" Tiere der Weltnaturschutzunion IUCN

Was nun dafür getan wird, die Giraffe am Leben zu erhalten und wieso diese Aufgabe so schwierig ist, liest du auf der nächsten Seite!

Kaum jemand weiß, dass diese Tierart bedroht ist...

Tierschützer, denen das Wohl der Giraffe am Herzen liegt, gibt es viele - doch leider weiß niemand so recht, was die Giraffenbestände benötigen, um sich wieder zu erholen.

Denn traurigerweise ist es der Wissenschaft bis heute nicht gelungen, das Verhalten und die Bedürfnisse von Giraffen ausreichend zu studieren. So ist die Frage nach dem Grund für den langen Hals bis heute ungeklärt; und generell weiß man nicht, wie der ideale Lebensraum einer Giraffe auszusehen hat, um das Überleben der Rasse zu gewährleisten. Denn Fakt ist: So, wie die Giraffen heute leben, werden sie früher oder später aussterben; das hat der Rückgang der Bestände der letzten Jahrzehnte bewiesen.

In Namibia arbeitet die Giraffe Conservation Foundation hart daran, alles noch Ungeklärte zu erforschen. So werden dort nun Giraffen mit kleinen Peilsendern ausgestattet, um ihren Lebensraum überschaubarer zu machen und zu erfahren, wann und wie sie wohin ziehen. Hoffen wir, dass die Ergebnisse dieser Studien helfen können, dieses elegante Tier vor dem Aussterben zu bewahren...!