Das Walsterben in der Nordsee geht weiter

Es ist das größte, das bisher gemessen wurde

Das Walsterben in der Nordsee geht weiter

Für Natur und Umwelt sind die Zeiten momentan besonders schwer. Der Mensch rodet die Regenwälder und dringt immer weiter in die Natur ein; durch Überfischung drohen ganze Ökosysteme zu verschwinden und der Klimawandel sorgt dafür, dass ganze Tierarten vom Planeten verschwinden. Von der Vermüllung der Umwelt ganz zu schweigen.

Umso tragischer ist es, was sich derzeit in der Nordsee abspielt. Im letzten Jahr wurden alleine bis Mitte Febuar 50 tote Wale gefunden. Zum Teil waren sie schon verstorben als sie angespült wurden, andere verendeten kläglich am Strand.

Welche Ursachen dieses Massensterben hat, erfahrt ihr auf den nächsten Seiten!

Das Walsterben in der Nordsee geht weiter

Die Forscher sprechen mittlerweile vom größten Walsterben in der Nordsee, seit Aufzeichnungen davon gemacht werden. Zunächst wurde vermutet, dass die Tiere verhungert wären. Allerdings zeigten Untersuchungen des Mageninhalts der Meeressäuger, dass viele von ihnen gut gegessen hatten - und zwar Kalmare, ihre Lieblingsspeise. 

Aber genau die könnten ihnen zum Verhängnis geworden sein. Denn durch die ungewöhnlich hohen Temperaturen im Norden könnten sich viele der Kalmare Richtung Nordsee verirrt haben - und die Wale mit ihnen. Durch die geringe Meerestiefe und Geräusche durch den Schiffsverkehr können sich die Wale dort nur schwer orientieren.

Welche Ursachen noch dahinter stecken könnten, erfahrt ihr auf Seite 3!

Das Walsterben in der Nordsee geht weiter

Allerdings machten die Forscher auch sehr bedenkliche Funde. Die Mägen der Meeressäuger waren nicht nur mit Fisch gefüllt. Auch Massen an Plastikabfall wurde gefunden. Von Autoteilen und Verpackungen bis hin zu Kaffeekapseln waren sie damit vollgestopft. Damit kann es gut sein, dass doch einige der Tiere verhungert sind - trotz vollem Magen.

Ein Ende des größten Walsterbens in der Geschichte der Nordsee ist noch nicht in Sicht. Und wenn wir Menschen so weiter machen wie bisher, wird es das wohl auch noch lange nicht sein.