Maikäfer: Alles was du wissen solltest
Bringen sie Glück und warum fliegen sie uns an? Alles über den Zyklus des Maikäfers und warum Vorsicht vor gefährlichen Doppelgängern gilt.
#3 Der Schaden: Wenn der Hunger groß ist
Wo viel Appetit ist, bleibt leider auch Schaden nicht aus. Der Maikäfer schädigt Pflanzen gleich in zwei verschiedenen Lebensstadien, was ihn bei Landwirt*innen und Gärtner*innen recht unbeliebt macht.
- Unterirdischer Schaden durch Engerlinge: Das eigentliche Problem im Garten sind meist nicht die fliegenden Käfer, sondern die Larven. Die Engerlinge ernähren sich von Pflanzenwurzeln. Wenn sie an den Wurzeln von Rasen, Gemüse oder jungen Bäumen knabbern, verkümmert die Pflanze oder stirbt komplett ab. Ein befallener Rasen lässt sich oft wie ein Teppich einfach anheben. Besonders ungünstig ist, dass die Larven bis zu vier Jahre im Boden leben und sich satt fressen können.
- Oberirdischer Kahlfraß: Die ausgewachsenen Käfer haben es auf das frische Laub von Laubbäumen abgesehen – besonders Eichen, Buchen und Obstbäume stehen auf ihrem Speiseplan. Bei einer Plage kann es zum Kahlfraß ganzer Baumkronen kommen. Gesunde Bäume überstehen das zwar meist und treiben im Juni (beim sogenannten „Johannistrieb“) wieder neu aus, für geschwächte Bäume ist es jedoch purer Stress.