Sie wollte ein letztes Mal ihren treuesten Freund sehen

Es wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt

Wenn man Abschied von einem geliebten Menschen nehmen muss, ist das für niemanden leicht. Ganz im Gegenteil: Man versucht, die verbleibende Zeit mit gemeinsamen Erinnerungen zu füllen und es den Gehenden so angenehm wie möglich zu machen.

Aber auch diejenigen, die die Welt verlassen, haben noch Wünsche, die man ihnen auch unbedingt erfüllen will. Das kann sich unter Umständen aber als recht kompliziert herausstellen, wie bei der 77-jährigen US-Amerikanerin Sheila Marsh. Als sie im Krankenhaus lag und die Ärzte signalisierten, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleiben wird, war für Sheilas Tochter Tina klar, dass sie von ihrem engsten Freund Abschied nehmen will. Das Problem: Dieser Freund hat vier Beine und darf das Krankenhaus gar nicht betreten ...

Um wen es sich handelte und wie es weiterging, lest ihr auf den nächsten Seiten.

Ihr Leben lang war Sheila eng mit Tieren verbunden. Insbesondere eines ihrer drei Pferde, Bronwen, war ein treuer Begleiter. Seit 25 Jahren waren die beiden ein Herz und eine Seele - damit stand es außer Zweifel, dass die zwei Freunde sich noch ein letztes Mal sehen müssen.

Natürlich dürften Pferde Krankenhäuser nicht betreten. Aber gemeinsam mit der Krankenhausleitung und dem Pflegepersonal konnte Tina für ihre Mutter einen Kompromiss aushandeln: Wenn Bronwen nicht in das Hospital darf, kann Sheila behutsam zu ihrem Pferd nach draußen gebracht werden. Und dort kam es dann zu einer Szene, die auch den Krankenschwestern die Tränen in die Augen trieb.

Schaut euch den berührenden Abschied auf der nächsten Seite an.

Als Sheila in ihrem Krankenbett vor das Krankenhaus geschoben wurde, stand Bronwen schon bereit. Vorsichtig wurde das Pferd an die Seite seiner Freundin geführt, bis es zu dem bewegenden Moment kam: Ganz zärtlich näherte sich der Vierbeiner Sheilas Gesicht und gab ihr einen letzten Abschiedskuss. Alle Anwesenden können ihre Tränen ob dieser emotionalen Szene nicht verbergen.

Die stellvertretende Direktorin der Krankenpflege des Krankenhauses, Pauline Law, sagte dazu: "Es ist offensichtlich, dass ihr und ihrer Familie das sehr wichtig war. Wir fühlen uns geehrt, dass wir sie während dieser entscheidenden Phase ihrer Pflege auf diese Weise unterstützen konnten."

Mittlerweile ist Sheila leider verstorben. Aber alleine war sie auch dank des Krankenhauspersonals bis zu ihrer letzten Stunde nicht.