Vom süßen Hund zur Missgeburt

Was der Mensch aus süßen Möpsen macht.

Mopshündin Lisa ist erst zwei Jahre alt und wurde schon mehrmals operiert.

Warum? Damit sie leben kann.

Dabei ist Lisa gar nicht krank. Sie ist ein Mops wie jeder andere - zum Krüppel gezüchtet.

Menschen mögen das Kindchenschema und somit alles mit kleinem Kopf und großen Kulleraugen. So züchtete man den Mops mit immer kleiner werdendem Kopf. Doch nur der Schädel wurde kleiner, die Organe behielten ihre ursprüngliche Größe. 

Das Gaumensegel ist zu kurz, die Nasenlöcher zu klein. Selbst in Ruhephasen kann ein Mops nicht richtig durchatmen. Es drohen Kreislaufzusammenbruch und Kehlkopfkollaps.

Doch gerade die kurze Nase und das ständige Schnarchen und Schnorcheln finden viele ganz besonders niedlich.

Und nicht nur der Mops ist davon betroffen. Viele weitere Hunderassen werden zu Krüppeln gezüchtet, um den Menschen zu gefallen.