Japanische Schüler wollen Küken ohne Ei brüten

Die Aufnahmen sind atemberaubend

Schulprojekte können häufig ziemlich langweilig sein - und zwar sowohl für die Schüler als auch für die Lehrer. Das liegt daran, dass etwaige Experimente selten über das klischeehafte Bauen eines Miniaturvulkans hinausgehen. 

An einer japanischen Oberschule hat eine Gruppe von Schülern unter der Leitung ihres Biologie-Lehrers nun aber ein besonderes Experiment in Angriff genommen: Sie wollten ein Küken aus einem Supermarkt-Ei brüten - ohne die Schale. Das Ergebnis hat alle überrascht!

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Für ihr Experiment haben die Schüler zunächst in einen normalen Plastikbecher ein kleines Loch gemacht, das mit einer Baumwollkompresse verstopft und durch das ein kleines Röhrchen für den Sauerstoff gesteckt wurde. Am Boden des Becher befand sich eine Desinfektionsflüssigkeit, um den "Brutkasten" keimfrei zu halten.

In eine vorher ausgebeulte Frischhaltefolie, die in den Becher gehangen wurde, haben die Schüler dann das Supermarkt-Ei aufgeschlagen, befruchtet und mit einer weiteren Frischhaltefolie abgedeckt. So würde es ihnen möglich sein, alles genau zu beobachten. Und das ist ihnen mehr als gelungen.

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Und das Experiment gelang tatsächlich! Jeder Entwicklungsschritt des Fötus' konnte dank des durchsichtigen Bechers genau beobachtet werden: Wie das kleine Herz anfing zu schlagen und sich langsam Knochen und Gewebe bildeten. Und nach 21 Tagen "schlüpfte" ein kerngesundes Küken!

Mittlerweile haben die Schüler ihr Experiment auch in ausländischen Fachzeitschriften veröffentlicht - denn dieses Experiment wurde so noch nirgendwo durchgeführt. Den Jugendlichen dürfte eine große Karriere in der Biologie bevorstehen.