Vor Kinostart: Warum "Findet Dorie" die Tropenfische bedroht

Experten fürchten Konsequenzen wegen des Disney-Films

Vor Kinostart: Warum "Findet Dorie" die Tropenfische bedroht

Deutsche Fans warten gespannt auf den Filmstart von "Findet Dorie". Die Fortsetzung von "Findet Nemo" wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Kassenschlager für Jung und Alt. Experten befürchten deswegen eine Gefahr für den Tropenfisch.

Die Hintergründe auf Seite 2!

Als 2003 "Findet Nemo" in die Kinos kam, stieg die Nachfrage nach Clownfischen immens. Nach dem extrem guten Kinostart von "Findet Dorie" in den USA glauben Aquaristik-Experten, dass sich dieser Umstand wiederholen wird - jetzt jedoch mit dem Paletten-Doktorfisch, der Art, die Dorie in dem Animationsfilm vertritt. Die Angst, um die Fische geht sogar so weit, dass der WFF eine Warnung herausgegeben hat.

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"Marine Zierfische sind kein Kinderspielzeug", sagt Meeresschutzexperte Philipp Kanstinger in einer Meldung des Spiegels. "Gerade Paletten-Doktorfische wie Dorie sind nicht pflegeleicht, sie brauchen viel Platz und Erfahrung." Seit dem Rekordstart in den USA ist die Nachfrage deutlich gestiegen. Kinder wollen Dorie zu Hause haben und willensschwache Eltern spielen das Spiel mit. 

Um die beliebten Zierfische leichter fangen zu können, werden sie verbotenerweise oft mit Cyanid betäubt, schreibt der WWF. Die Vermehrung der Tiere ist in Gefangenschaft besonders schwer. Die Fische leben eigentlich im Indo-Pazifik, küstennah, bei strömungsreichen Korallenriffen. Das Cyanid, eine Blausäure, schwächt die Fische nicht nur so sehr, dass sie meist beim Transport verenden, sondern vergiftet auch andere Rifforganismen wie Korallen.

Erklärt also den Kleinsten dieser Welt, warum sie sich Dorie besser auf dem Bildschirm und nicht im Aquarium angucken sollten. Wir wünschen euch viel Spaß bei dem Film. Am 29. September kommt er bei uns in die Kinos.

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