Diese Bauarbeiter in Kanada brauchen jeden Tag extremen Mut

Kein Job für schwache Nerven!

Diese Bauarbeiter in Kanada brauchen jeden Tag extremen Mut

Im kanadischen Ontario arbeiten derzeit Bauarbeiter mit Nerven aus Stahl: Denn sie sehen sich täglich mit einer tierischen Bedrohung konfrontiert.

Die Provinz im Südosten Kanadas liegt an der Grenze zu den Vereinigten Staaten - kein Wunder also, dass da ordentlich was los ist. Schon seit Jahren plante der Bundesstaat den Ausbau eines Highways von 2 auf 4 Spuren. Als die Bauarbeiter für diesen Job angeheuert wurden, warnte man sie jedoch nicht davor, dass sie sich täglich mit einer großen Angst auseinandersetzen würden müssten. 

Denn in genau dem Terrain des nordamerikanischen Landes ist eine Tierart heimisch, die dem Menschen nicht nur Angst machen, sondern durchaus auch gefährlich werden kann. Und wie viele von uns diesen Job sicher schon am ersten Tag einer solchen Begegnung hinschmeißen würden, will man sich gar nicht ausmalen. Das sind wirklich mutige Männer...

Um welches Tier es sich dabei handelt, liest du auf der nächsten Seite!

Diese Bauarbeiter in Kanada brauchen jeden Tag extremen Mut

Dabei geht es um die Klapperschlange - und deren Gift kann töten.

Genauer gesagt handelt es sich um die sogenannte Massassauga-Klapperschlange, die zu den Zwergklapperschlangen gehört. Lass dich davon aber nicht täuschen: Sie kann dennoch bis zu einem Meter lang werden. Noch dazu kann ihr Gift ernsthafte Schäden anrichten, denn es zerstört Blutzellen und die Wände der Blutgefäße. Das bedeutet: Innere Blutungen und Gewebszerstörungen. Das ist jedoch nur der schlimmste Fall, denn für gewöhnlich überträgt die Schlange beim Biss nicht allzu viel Gift und die meisten Opfer erholen sich schnell wieder.

Zum Glück ist seit Jahrzehnten in Ontario niemand mehr an dem Gift der Massassauga gestorben, doch die Bauarbeiter sind dennoch auf der Hut: Sie alle mussten ein spezielles Training absolvieren, in dem ihnen der Umgang mit der giftigen Schlange beigebracht wurde. Noch dazu mussten die Bauarbeiter ein wenig Extra-Arbeit erledigen: Um den Schlangen die sichere Überquerung der Baustelle zu ermöglichen - und den Bauarbeitern unangenehme Konfrontationen zu ersparen -, haben sie unterirdische Passagen für Reptilien und alle anderen Tiere gebaut. Hoffentlich nehmen die Klapperschlangen den Bauarbeitern diesen Eingriff in ihr Territorium nicht allzu übel...