Deswegen starrt deine Katze dich immer so an

Das will sie dir damit sagen:

Katze mit intensiv starrendem Blick

Diesen Blick kennt jeder Katzenbesitzer: Ohne zu blinzeln oder mit dem Schnurrhaar zu zucken starrt dein Stubentiger dich an. Völlig gebannt starrst du zurück, und für ein paar Sekunden liefert ihr euch ein spannungsgeladenes Blickduell (das du meist verlierst). Aber was soll dieses Geglotze überhaupt bedeuten?

Als Katzenbesitzer bist du es gewöhnt, von deinem vierbeinigen Freund niedergestarrt zu werden. Aber wer Katzen nicht so gut kennt bzw. mag, kann sich durch diese gruselige Aufmerksamkeit durchaus verunsichern lassen. Und zugegebenermaßen: Nicht jedes Verhalten unserer schnurrenden Gefährten ist einfach zu deuten, und manches sorgt selbst beim eingefleischten Katzenfan für Verwirrung. Zum Glück gibt es zumindest für das Starren eine Erklärung!

Schmiedet sie finstere Mordpläne? Will sie dich einschüchtern? Versucht sie sich in Telepathie? Keine Sorge: Wir haben die Antwort - oder besser: Die Antworten. Denn das Starren kann viele Gründe haben.

Auf der nächsten Seite erfährst du, welche das sind!

Eine Katze, die große Augen macht

1. Du bist das Zentrum ihres Universums

Das wusstest du vermutlich schon, aber: Für deine Katze gibt es nichts Wichtigeres als dich - daher behält sie sich genau im Auge. Dass sie dabei nicht blinzelt, hat nichts Bedrohliches zu sagen, denn Katzen müssen generell nicht so oft ihr Auge befeuchten wie wir. Zwinkert sie dir beim Starren allerdings zu, darfst du das als ganz großes Kompliment auffassen, denn damit signalisiert sie dir, dass sie dich mag und dir vertraut.

Eine weitere Bedeutung des Starrens liest du auf der nächsten Seite!

Diese Katze schaut sich die Kamera ganz genau an

2. Es kann auch gesundheitliche Gründe haben

Halt: Es besteht noch kein Grund zur Panik, wenn deine Katze oft starrt. Aber in seltenen Fällen kann das ein Hinweis auf gesundheitliche Probleme sein. Insbesondere eine dauerhaft geweitete Pupille, die das Starren noch intensiver erscheinen lässt, kann durch hohen Blutdruck verursacht werden, der wiederum durch Nieren-, Herz- oder Schilddrüsenprobleme entsteht. Wenn dir also geweitete Pupillen auffallen, solltest du sicherheitshalber mal beim Tierarzt vorbeischauen.

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Katze wirft einen tiefen Blick in die Kamera

3. Sie versucht dich tatsächlich telepathisch zu beeinflussen

Wenn es gerade nicht die große Liebe ist, die deine Katze zum Starren bringt, ist es möglicherweise der Appetit - denn Katzen wissen, wie niedlich sie sind, und können das ganz gut einsetzen. Wenn sie dich mit ihren großen Augen anglotzt, will sie dir möglicherweise vorschlagen, dass du ihre Aufmerksamkeit ja ruhig mit einem Leckerli belohnen könntest.

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Katze starrt den Fotografen an

4. Alarm, Alarm

Beschränkt sich deine Katze nicht nur auf das Starren, sondern macht dazu noch einen Buckel und schlägt nervös mit dem Schwanz, ist das als Warnsignal zu deuten: Diese Katze fühlt sich bedroht und will durch das Starren ihr Gegenüber genau einschätzen. Besonders misstrauische Katzen zeigen dies oft, wenn sie auf Fremde treffen. Dieses Verhalten ist auch im Umgang mit anderen Katzen zu beobachten.