Seelöwe schnappt sich Mädchen und zieht es ins Meer

Und das ist der Grund dafür!

Seelöwe schnappt sich Mädchen und zieht es ins Meer

Niedlich und harmlos wirken die trägen Seelöwen. Friedlich ziehen sie ihre Runden. Doch bei der folgenden Geschichte wird einem klar, dass es sich bei den süßen Tierchen um wilde Tiere handelt, die man keinesfalls unterschätzen darf.  

Seelöwe schnappt sich Mädchen und zieht es ins Meer

Munter spielt ein junges Mädchen mit einem Seelöwen, der seine Runden in der Steveston Fisherman’s Wharf zieht - einem kleinen Hafen gegenüber des Alaksen-Nationalparks in Kanada. Zahlreiche Wanderrouten von Seelöwen führen an dieser Stelle, wo der Frasen River in den Pazifik mündet, entlang.

Seelöwe schnappt sich Mädchen und zieht es ins Meer

Im Wharf können Touristen die Tiere bestaunen. Die Absperrung, die sie dabei von den Tieren trennt, ist so niedrig, dass es einem kleinen Mädchen gelingt, ihre Hand ins Wasser zu strecken. Immer wieder winkt sie dem Seelöwen, der in der Bucht schwimmt, zu. Das Tier lässt sich auf das Spiel ein – und bewegt sich in Richtung des Mädchens. 

Seelöwe schnappt sich Mädchen und zieht es ins Meer

Ein Tourist hat mit seinem Smartphone die  Szenen festgehalten. Es zeigt, wie sich das Tier auf das Spiel einlässt. Der Seelöwe springt sogar aus dem Wasser und kommt bis auf wenige Zentimeter an das Gesicht des Mädchens ran. Das Kind lacht. Kurz darauf wird aus dem friedlichen Spiel eine hochgefährliche Situation. 

Seelöwe schnappt sich Mädchen und zieht es ins Meer

Nach einiger Zeit verliert das Mädchen die Lust an dem Spiel und begeht einen fatalen Fehler: Sie setzt sich auf die Planke und dreht dem Seelöwen den Rücken zu. Das Tier will allerdings weiterspielen. Plötzlich springt der Seelöwe aus dem Wasser auf das Mädchen zu, packt mit seinem Gebiss das Kleid und zieht es ins Wasser. Beide verschwinden unter Wasser. 

Seelöwe schnappt sich Mädchen und zieht es ins Meer

Kurz darauf taucht der Kopf des Seelöwen wieder auf. Ein Mann springt ins Wasser, packt das Kind von unten und hievt es zurück auf den Steg. 

Die Hafenaufsicht verwies darauf, dass der Hafen „nicht Sea World ist“. Wenn man Tiere füttere, beschwöre man Probleme förmlich herauf – man warne schon seit Jahren davor, denn der Hafen liege auf der natürlichen Migrationsroute der Tiere. Wer ihnen Futter reiche, ziehe sie an.

Auf der nächsten Seite seht ihr Szenen aus dem Originalvideo: 

Die Hafenaufsicht hat bestätigt das bei dem Vorfall niemand verletzt wurde. Was für ein Glück! 💓