Diese 10 Fakten über Zecken sind essenziell für jeden Tierliebhaber!

Wenn man sie nicht kennt, kann es dem Tier schaden!

Diese 10 Fakten über Zecken sind essenziell für jeden Tierliebhaber!

Alle Jahre wieder... ist Zeckenzeit! Jeder Tierbesitzer hat früher oder später etwas mit den Parasiten zu tun. Die kleinen Blutsauger sind aber nicht nur lästig, sondern können auch richtig gefährlich werden. Die immer milderen Winter begünstigen die Ausbreitung der Insekten, und selbst Zeckenarten, die sonst nur im Mittelmeerraum zu finden sind, breiten sich immer mehr Richtung Norden aus. Das bringt auch neue Krankheiten mit sich, die durch den Biss der Zecke übertragen werden können. 

Es ist also wichtig, über diese Parasiten Bescheid zu wissen! Deswegen präsentieren wir euch 10 Fakten über Zecken, die essenziell für jeden Tierbesitzer sind! 

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Diese 10 Fakten über Zecken sind essenziell für jeden Tierliebhaber!

1. Aus dem Kopf wird nie etwas nachwachsen

Laut einer urbanen Legende soll der Zeckenkopf, sofern er nach dem Ziehen noch im Körper des Wirts feststeckt, dafür sorgen, dass der Zeckenkörper wieder nachwächst - das ist natürlich Quatsch! Der Kopf stirbt ab und wird üblicherweise vom Wirtskörper abgestoßen.

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Diese 10 Fakten über Zecken sind essenziell für jeden Tierliebhaber!

2. Zecken sind Hungerkünstler

Zecken können bis zu zwei Jahre ohne Nahrung auskommen. Während sie auf den nächsten Wirt warten, schalten sie sich in einen Standby-Modus. Wie in einer Starre gefangen erwarten sie dann das nächste Opfer.

Diese 10 Fakten über Zecken sind essenziell für jeden Tierliebhaber!

3. Auf keinen Fall Seife zur Entfernung benutzen

Manche Menschen behaupten immer noch hartnäckig, dass eine Zecke mit etwas Seife vom Wirt entfernt werden kann. Auch das ist falsch. Seife, Öl oder Ähnliches kann sogar dafür sorgen, dass sich die Atmungslöcher der Zecke verschließen. Der dadurch entstandene Stress kann die Zecke zum Erbrechen bringen. Der Inhalt der Speicheldrüsen gerät dadurch in den Wirt - das ist nicht nur unappetitlich, sondern kann auch für Infektionen sorgen!

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4. Die Krankheitsübertragung braucht länger

Dass Krankheiten bei einem Biss übertragen werden können, ist jedem klar. Wie lange es dauert, wissen aber die wenigsten. Erstmal also eine Entwarnung: Eine Zecke muss rund 24 Stunden verbissen sein, um die sogenannte Anaplasmose zu übertragen. Es dauert sogar 48 bis 72 Stunden für die Babesiose.

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5. Zecken sind keine Baumbewohner

Ebenfalls ein Märchen: Die meisten Zecken fristen ihr Dasein auf dem Boden, bzw. auf Grashalmen und in Sträuchern. Ungefähr 0,5 Meter bis 1,5 Meter über dem Boden warten die Parasiten auf ihre nächste Mahlzeit. 

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6. Sie passen sich perfekt an ihre Umwelt an

Es gibt viele unterschiedliche Arten, jedoch haben sie eins gemeinsam: Sie können sich hervorragend an ihre Umwelt anpassen. Die bekannteste Art ist der sogenannte Holzbock, der - mit der Auwaldzecke und der braunen Hundezecke - zu den Schildzecken gehört. Sie befallen vor allem Säugetiere. Schildzecken sind meistens rötlich-braun, können aber auch weiß wie die Igelzecke sein. 

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7. Es gibt keine ultimative Abwehr

Die Glaubenskriege zwischen den Verfechtern von Pharmazeutika und den Verfechtern von Alternativen sind überflüssig. Es gibt nicht DAS Produkt, welches unser Tier vor dem Zeckenbiss schützt. Man darf jedoch nicht vergessen, dass pflanzliche Mittel, genauso wie ihre chemischen Kontrahenten, gefährlich sein können: Beispielsweise kann das hochgelobte Schwarzkümmelöl nach mehrfacher Anwendung bei Katzen zu Leberversagen führen!

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8. Zecken sind sehr robust

Zecken entfernen und im Klo runterspülen ist keine gute Idee. Die blutsaugenden Kanaltaucher überleben solch einen Tötungsversuch meistens. Wer mal versucht hat, eine Zecke mit den Fingern zu zerdrücken, weiß auch, dass der Zeckenkörper extrem widerstandsfähig ist. Meint man es also ernst und will das Insekt unbedingt töten, empfiehlt sich Feuer. 

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9. Das A und O bei der richtigen Entfernung 

Bekanntermaßen gibt es viele Wege eine Zecke zu entfernen: Zeckenzange, -karte oder die guten alten Fingernägel. Wichtig ist, dass sich das Haustier bei der Entfernung wohlfühlt. Es gibt also schlichtweg keine falsche Art der Entfernung, solange man das gesamte Insekt herausbekommt.

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10. Zecken besitzen kein Gewinde

Der Klassiker: Oft behaupten Menschen in Besserwisser-Manier, dass Zecken ja gar kein Gewinde besitzen und dementsprechend ein leichtes Rausdrehen unnötig wäre. Erfahrungsgemäß ist es aber leichter, die Zecke vom Wirt über eine Drehung zu trennen. Ziehen oder drehen - es ist wirklich reine Geschmackssache. 

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11. Es kommt nicht auf die Jahreszeit an

Viele Tierbesitzer glauben, Zecken seien nur im Frühjahr oder Sommer aktiv. Doch auch bei kalten Temperaturen kann es zu einem Zeckenbefall kommen: Sobald das Thermometer an mehreren Tagen hintereinander über sieben Grad klettert, erwachen die Spinnentiere aus ihrer Kältestarre und können gefährlich werden. 

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12. Eine Impfung schützt nicht vor Befall

Hunde können, anders als der Mensch, gegen Borreliose geimpft werden. Die Impfung schützt jedoch noch lange nicht vor Zeckenbefall: Wenn du dein Haustier vor dem eigentlichen Stich schützen willst, kann also nur ein Zeckenschutz helfen. 

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13. Nicht experimentieren

Einige Hausmittel, wie zum Beispiel Nagellackentferner oder Klebstoff, töten zwar die Zecke, tragen jedoch an sich nichts zum Schutz deines Haustiers bei: Während die Zecke mit dem Tod kämpft, überträgt sie besonders viele Erreger, da sie ihren Mageninhalt erbricht. Den Übeltäter also lieber sicher entfernen und keine Experimente wagen!

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14. Auf alle Symptome achten

Eine Borreliose-Infektion wird häufig ausschließlich mit der typischen Wanderröte assoziiert – sie kann in etwa 50 bis 30 Prozent der Fälle jedoch auch ohne dieses Symptom auftreten. Da es wichtig ist, sie rechtzeitig zu erkennen, sollte man als Tierbesitzer in diesem Zusammenhang also auch auf grippeähnliche Anzeichen achten, um angemessen handeln zu können.