Wilderer foltern Schuppentiere, um sie teuer zu verkaufen

Sie sind bereits die am stärksten bejagte Tierart ...

Wenn man von Wilderei hört, denken die meisten zunächst an Elefanten, Nashörner und andere seltene Tiere. Diese werden zwar auch gejagt und oft brutal getötet. Aber den traurigen Rekord für das am meisten geschmuggelte und bejagte Tier hält ein anderes Lebewesen: das Schuppentier.

Alle 5 Minuten wird in Afrika und Asien eines dieser Tiere gefangen - mittlerweile sind sie eine gefährdete Tierart.

Und die Art und Weise, wie Wilderer Kapital aus den armen Tieren schlagen, macht einen einfach sprachlos.

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In den letzten zehn Jahren wurde rund eine Million dieser Tiere gefangen. Alleine zwischen 2011 und 2013 wurden zwischen 116.990 und 233.980 getötet.

Die Gründe, warum sie gejagt werden, sind vielfältig: Sammler wollen sie als exotisches Haustier, ihr Fleisch gilt als Delikatesse und ihren Schuppen wird eine heilende Wirkung nachgesagt.

Da die Tiere umso wertvoller sind umso mehr sie wiegen, greifen die Wilderer auch zu den furchtbarsten Mitteln.

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So wird den Tieren mit Spritzen Wasser injiziert, um ihr Gewicht zu erhöhen. Außerdem kommt es nicht selten vor, dass sie mit Maispulver zwangsernährt werden, um zuzunehmen.

Das führt nicht nur zu hohem Stress bei den Tieren, sondern kann auch dazu führen, dass sowohl ihr Appetit als auch ihre Verdauung nachhaltig gestört werden. 

Aber mittlerweile widmen sich immer mehr Tierschutzorganisationen dem Schutz der Schuppentiere. So kämpft zum Beispiel die Organisation Save Vietnam's Wildelife für ein generelles Jagdverbot und nimmt befreite Tiere auf. Es ist zwar nur ein kleiner Schritt, aber einer in die richtige Richtung.