Diese Fakten über Haie kennt (leider!) kaum jemand

So faszinierend sind die "Räuber der Meere"

Dieses Bild zeigt einen Hai, einen der gefürchtetsten Meeresbewohner.

Die gefürchtetsten Meeresbewohner sind mit großem Abstand die Haie. Zahlreiche Filme oder Nachrichtenstories haben uns eingetrichtert, Haie seien gefährlich und blutrünstig. Doch was von all dem stimmt wirklich?

Kaum ein anderes Tier ist mit so vielen Vorurteilen belastet wie der Hai. Und natürlich ist es richtig, dass ein Hai gefährlich sein kann; seine zahlreichen spitzen Zähne hat er nicht nur zur Dekoration. Tatsächlich ist der Hai aber längst nicht das Monster, für das man ihn hält!

Auf den folgenden Seiten haben wir dir die spannendsten Fakten über den vermeintlichen "Räuber der Meere" zusammengestellt. Schluss mit den Vorurteilen - klick dich durch unsere Galerie und mach dir selbst ein realistischeres Bild! 

Dieses Bild zeigt einen neugierigen Hai.

Haie sind extrem neugierig

Ein Grund dafür, warum manche Haie den Menschen ab und an gefährlich nah kommen, ist ihre Neugier: Kommt ihnen etwas unbekannt vor, wollen sie es untersuchen - entweder mit der Nase oder den Zähnen.

Den Weißen Hai fängt niemand

Einen Weißen Hai festzuhalten ist bisher noch kaum jemandem gelungen - und wenn, dann nicht sehr lange: Maximal fünf Wochen lang konnte ein Weißer Hai in Gefangenschaft gehalten werden. Die meisten sterben schon nach wenigen Tagen an dem Schock und an der Weigerung, Nahrung aufzunehmen.

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Dieses Bild zeigt einen Hai und seine Zähne.

Haie sind älter als Dinosaurier

... und zwar deutlich! Schon vor fast 500 Millionen Jahren schwammen die ersten Haie durch die Ozeane unseres Planeten. Dinosaurier gesellten sich erst fast 300 Millionen Jahre später dazu.

Haie haben Tausende von Zähnen

Allerdings nicht gleichzeitig; ihre Zähne fallen regelmäßig aus, wenn sie in etwas beißen, und wachsen nach. Manche Haiarten nutzen so im Laufe ihres Lebens Zehntausende von Zähnen ab!

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Dieses Bild zeigt einen Hai, der im Wasser schwimmt.

Der Autor von "Der Weiße Hai" fühlte sich schuldig

Das Buch sowie die Verfilmung wurden in den Siebzigern zu riesigen Hits - sorgten jedoch auch dafür, dass sich die Menschheit plötzlich vor den Haien fürchtete. Dafür fühlte sich Peter Benchley bis zu seinem Tod 2006 schuldig und versuchte stets, die Leute darüber aufzuklären, wie ungefährlich Haie eigentlich sind.

Der schnellste Hai der Welt

Der Kurzflossen-Mako gilt als die schnellste Haiart der Welt - mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h prescht dieser Hai durch die Meere. Das macht ihn leider sehr beliebt bei Hobby-Haijägern.

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Dieses Bild zeigt einen Hai, der weniger gefährlich ist als ein Mensch.

Wir sind die große Gefahr

Trotz der menschlichen Angst vor Haien sind wir für sie eine deutlich größere Bedrohung: Es wird geschätzt, dass pro Jahr etwa 100 Millionen Haie getötet werden, da ihre Flossen bei Sammlern viel Geld einbringen. Außerdem ist die Haifischflossensuppe ein traditionelles Gericht in China.

Haie sind wie Flugzeuge

Im Gegensatz zu den meisten anderen Unterwasserbewohnern halten sich Haie nicht durch eine Luftblase im Inneren ihres Körpers vom Sinken ab; tatsächlich sind sie darauf angewiesen, sich stets vorwärtszubewegen. Wie ein Flugzeug würden auch sie "abstürzen", wenn sie anhielten. Außerdem müssen ihre Kiemen stets neues Wasser bekommen, weswegen Haie auch im Schlaf vorwärtsschwimmen.

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Dieses Bild zeigt einen Hai Unterwasser.

Tschüss, Bruder

Die meisten Haie legen Eier, aber manche Arten bringen "fertige Haie" zur Welt. Unter ihnen kommt es häufig dazu, dass die großen ihre kleinen Geschwister schon im Bauch der Mutter aufessen.

Haie sind schlau

Vielleicht sehen sie nicht so aus, aber Haie sind sehr intelligent. Man kann ihnen Tricks beibringen und ihnen zeigen, wie sie gewisse Probleme lösen. Daran können sie sich auch später noch erinnern.

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Dieses Bild zeigt einen Hai, der nur selten Menschen angreift.

Das Hai-Dreieck

Vor der Küste Kaliforniens gibt es ein "Dreieck", in dem es zu den meisten Haiangriffen weltweit kommt: 38% aller Angriffe finden hier statt. Das bedeutet allerdings nicht, dass man sich dort niemals ins Wasser trauen sollte - immerhin ist es wahrscheinlicher, von einer herabfallenden Kokosnuss erschlagen zu werden, als von einem Hai angegriffen zu werden.

Das Wundermittel

Solltest du doch einmal in die seltene Situation kommen, dich direkt mit einem Hai konfrontiert zu sehen, box ihm in die Nase. Die Nase eines Hais ist sehr empfindlich, und vermutlich wird er dann zu sehr mit sich selbst beschäftigt sein, als dich weiter zu belästigen.