So kannst du deinen Haustieren die Hitze erträglicher machen

Mit Fell ist es noch wärmer.

Papagei, Reptil, Katze, Hund, Kaninchen und Frettchen im Sommer

Im Sommer möchten wir am liebsten nur am Pool liegen und ein leckeres Eis essen. Dabei vergessen wir manchmal, dass auch unsere Haustiere unter der Hitze leiden. Wie du deinen Tieren ein wenig Abkühlung verschaffen kannst, zeigen wir dir auf den nächsten Seiten.

Kaninchen in einem Außenstall

Wenn du Kaninchen oder Meerschweinchen hast, stelle sicher, dass sie in ihrem Außengehege genug Schatten haben. Fülle regelmäßig das Wasser in ihren Flaschen nach und füttere frisches Gemüse, damit sie genug Flüssigkeit zu sich nehmen. Sie sollten außerdem einen dunklen Schlafbereich haben. Hier kannst du zusätzlich einen Terrakotta-Krug hinein legen (auf die Seite, sodass das Tier hineinkriechen kann.) Der Krug kühlt zusätzlich ab. Du kannst deinem Kaninchen oder Meerschwein außerdem eine Schale mit Wasser zum Baden anbieten. 

Katze trinkt aus Wasserkübel

Katzen sind keine großen Trinker von Wasser, solange sie nicht wirklich Durst haben. Deshalb sollte besonders im Sommer Trockenfutter mit Wasser gemischt werden, damit die Katze genug Flüssigkeit zu sich nimmt. Nassfutter ist allerdings gesünder. Wenn deine Katze Milch mag, kannst du diese mit lauwarmen Wasser verdünnen. Biete deiner Katze außerdem einen kühlen Schlafplatz ab, den du abdunkeln kannst. 

Hund liegt im sonnigen Gras

Im Sommer liebt es dein Hund, sich mit Wasser abzukühlen. Du kannst ihm ein Kinderplanschbecken oder eine große Wäschewanne mit lauwarmen Wasser füllen, damit er sich darin abkühlen kann. Aus grünen Gemüse, Reis, Leinöl und Nassfutter kannst du ihm auch ein Wassereis machen, dass er am Tag schlecken kann. Biete ihm eine kühle Schlafgelegenheit an und sorge dafür, dass er jederzeit Wasser zum Trinken hat. 

Kanarienvögel sitzen auf der Hand,

Wellensittiche, Papageien, Kanarienvögel kommen aus Ländern, aus denen sie große Hitze gewohnt sind. Dennoch kann auch ihnen die Hitze in Deutschland Probleme bereiten. Vor allem Stauwärme in zu warmen Räumen ist für die kleinen Tiere gefährlich. Lüfte den Raum, in dem der Käfig steht, also regelmäßig oder stell ein Ventilator auf. Grundsätzlich sollte ein Vogelkäfig nie in der prallen Sonne stehen, egal ob am Fenster, auf dem Balkon oder im Garten, sondern immer in den Schatten. Stelle eine flache Schale oder einen Teller mit Wasser in den Käfig, in dem die Tiere baden können. Außerdem kannst du sie sanft mit einer Sprühflasche mit lauwarmen Wasser absprühen. Auch ein feuchtes Tuch über dem Käfig kann für Abkühlung sorgen. Dein Vogel zeigt, dass ihm zu warm ist, in dem er stark hechelt, mit weit abgespreizten Flügeln dasitzt, unruhig ist, taumelt oder sich kaum auf der Stange halten kann. 

Reptilien

In den warmen Sommermonaten können auch Reptilien in einem Terrarium einen Hitzschlag erleiden. Deshalb müssen in dieser Zeit die Temperaturen im Terrarium sorgfältig überwacht und bei Bedarf angepasst werden. Die Lüftungsschlitze sollten nicht durch Einrichtungsgegenstände oder Technik verbaut sein, damit eine gute Luftzirkulation gewährleistet ist. Bei besonders heißen Wetterperioden sollte die Terrarienbeheizung und eventuell auch die Beleuchtung abgeschaltet werden. Das Terrarium sollte immer im Schatten stehen und das Zimmer sollte gut gelüftet sein. Du kannst deinem Tier außerdem eine Badeschale mit lauwarmen Wasser hineinstellen, damit es baden gehen kann. Außerdem solltest du ihm stetig genug Wasser zur Verfügung stellen, da es wahrscheinlich mehr trinken will.
Nicht vergessen: Nur geräumige Terrarien gewährleisten ein ausreichendes Temperaturgefälle mit genügend Schattenplätzen und Rückzugsmöglichkeiten.