Badegäste retten gestrandeten Babywal

Diese Bilder geben uns den Glauben an die Menschheit zurück.

Wale zählen zu den größten Tieren der Erdgeschichte, und wer schon einmal das Glück hatte, einen von ihnen in freier Wildbahn zu beobachten, weiß genau, welch majestätischer Anblick das ist. Die Wale bewegen sich im Wasser, als wögen sie nicht Dutzende von Tonnen. Umso trauriger ist es, wenn eines dieser Tiere versehentlich strandet - und plötzlich ums nackte Überleben kämpft, niedergedrückt von seinem eigenen Gewicht.

So erging es nun einem kleinen Buckelwal vor der brasilianischen Atlantikküste. In der Kleinstadt Buzios wurden Badegäste von einem unglaublichen Anblick überrascht: Ein tonnenschweres Jungtier hatte sich scheinbar an den Sandstrand verirrt und lag vollkommen kraftlos mehrere Meter vom Wasser entfernt. 

Unter Wasser sind Masse und Gewicht der Meeresriesen perfekt an ihre Umgebung angepasst - doch landet ein solches Tier an Land, zwingt es die Erdanziehungskraft in die Knie. Das noch junge Tier wog "nur" etwa 15 Tonnen; ausgewachsene Buckelwale können es auf bis zu 30 Tonnen bringen. Doch selbst das vergleichsweise geringe Gewicht des Wales reichte aus, um ihn ans Ende seiner Kräfte zu bringen. Gestrandet lag er im Sand und drohte an seiner schieren Masse zu ersticken - doch zum Glück war er nicht allein, und Hunderte Menschen beschlossen: Diesem Tier müssen wir helfen.

In einer unglaublichen Aktion begannen sie, um den Wal herum einen Graben auszuheben, den sie mit Wasser füllten - und mit geballter Kraft bewegten sie das massive Tier immer weiter zum Ozean...

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