Dem Berliner Tierheim droht die Schließung - aber die Berliner reagieren

Wie lange geht das noch gut?

Dem Berliner Tierheim steht das Wasser bis zum Hals - wortwörtlich, denn die Regengüsse der letzten Wochen haben Schäden in Millionenhöhe hinterlassen.

Der Juli 2017 zählt zu den regenreichsten Monaten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Zahlreiche Videos und Fotos machten im Netz und Fernsehen die Runde und sorgten für jede Menge Belustigung: U-Bahn-Treppen, die plötzlich zu Wasserfällen wurden; Straßenbahnen, die sich wie beim Wildwasserrafting ihren Weg durch die Fluten erkämpften; Menschen, die die Straßen spontan in ein Schwimmbad verwandelten. Dass die Sintflut allerdings eben nicht nur "lustig" war, bekommt nun vor allem das Tierheim Berlin zu spüren: Der Starkregen gefährdet nun die Existenz des gemeinnützigen, durch Spenden finanzierten Heims. Das Dach des 17 Jahre alten Gebäudes konnte den Wassermassen nicht standhalten, und es wird mehrere Millionen kosten, die gravierenden Schäden zu beheben.

Es drohen Einstürze und Kurzschlüsse. Einige Bereiche des Tierheims wurden so überflutet, dass die darin beheimateten Tiere kurzerhand evakuiert werden mussten. Verletzt wurde glücklicherweise niemand; die Mitarbeiter des Tierschutzvereins arbeiteten stundenlang, um die Wohnbereiche der Tiere wieder begehbar zu machen. Doch nun steht das Tierheim vor dem Ende, denn die Kosten in Millionenhöhe kann der Tierschutzbund nicht aus eigener Kasse bezahlen. Noch immer bekommt das Heim keine Unterstützung vom Staat und sieht sich nun gezwungen, sich an die Öffentlichkeit zu wenden - mit einem Hilferuf, der die Herzen Tausender Menschen erweichte...

Wie die Reaktion auf ihren Hilferuf ausfiel, liest du auf der nächsten Seite!